Voraussetzung ein Heimsieg gegen den TSV Stulln - Verspielt SC Ettmannsdorf II auch Rang drei?
SV Kemnath/B. hofft auf Schönseer Fehltritt

Zuletzt kam Spitzenreiter SpVgg Schönseer Land nicht über ein 1:1 gegen FTE Schwandorf hinaus (Szene mit Johannes Eiber beim Kopfball). Am Wochenende geht es wieder gegen einen Schwandorfer Verein. Aber am Weinberg ist ein Sieg eingeplant. Bild: mhs
Wernberg. (lfj) In der Kreisklasse West steht das Führungsduo vor keineswegs einfachen Prüfungen. Die SpVgg Schönseer Land (1./26) hat nach dem Heimremis gegen die Eintracht mit dem SC Weinberg (10./13) den zweiten Aufsteiger in Folge vor der Brust und muss aufpassen, dort nicht erneut Punkte einzubüßen. Der SV Kemnath/B. (2./25) liegt in Lauerstellung, hat aber mit dem TSV Stulln (5./17) einen Gast, der selber den Anschluss nach oben herstellen will.

Der SC Ettmannsdorf II (3./20) enttäuschte zuletzt und muss bei der SpVgg Bruck (9./15) aufpassen, nicht noch weiter ins Hintertreffen zu geraten. Dies gilt auch für den SC Kleinwinklarn (4./18), der seinen Gastgeber SV Alten-/Neuenschwand (13./8) nicht unterschätzen sollte. Der TV Nabburg (7./15) möchte sich bei der FTE Schwandorf (6./16) rehabilitieren und in der Kreisstadt keinesfalls leer ausgehen. Im Kellerduell zwischen dem SV Fischbach (12./9) und Schlusslicht TSV Trausnitz (14./8) stehen beide Teams unter Zwang.

SV Altenschwand       Sa. 15.00       SC Kleinwinklarn
Der Punkt in Teublitz war für den SV Altenschwand zwar ein Lebenszeichen, doch bleibt die Mannschaft von Trainer Hubert Scheinost in der Abstiegszone. Gegen den zuletzt auftrumpfenden Absteiger SC Kleinwinklarn wird es für den SVA extrem schwer, zu punkten. Doch in der derzeitigen Situation zählt eigentlich nur ein Dreier. Der SC Kleinwinklarn will unbedingt am Führungstrio dran bleiben. Nach dem erwarteten Heimsieg gegen Fischbach gilt es jetzt, auch auswärts voll zu punkten.

FTE Schwandorf       So. 14.30       TV Nabburg
Die Eintracht freut sich schon auf dieses Match. Trainer Rupert Frimberger sieht die Gäste auf Augenhöhe und erwartet gegen sie wie zuletzt in Schönsee taktisch geprägten Fußball. Die Schwandorfer wollen dem Anhang endlich wieder einen Heimsieg präsentieren. Es fehlt nur der gesperrte Julian Jäger. Der TV Nabburg muss sich nach der unnötigen Niederlage gegen Klardorf wieder etwas nach unten orientieren. Will er beim Tabellennachbarn in Schwandorf nicht leer ausgehen, ist eine bessere Chancenverwertung Voraussetzung. Personell dürfte es gegenüber der Vorwoche keine Veränderungen geben.

SpVgg Bruck       So. 15.00       SC Ettmannsdorf II
Der Dreier gegen Weinberg war glücklich, aber wichtig. Jetzt heißt es in einem weiteren Heimspiel mit einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen, was angesichts des hochkarätigen Gegners sehr schwierig erscheint. Es ist vor allem im kämpferischen und läuferischen Bereich eine Steigerung nötig, um nicht leer auszugehen. "Nach dem missratenem Wochenende mit nur einem Punkt aus zwei Spielen sind wir gegen Bruck auf Wiedergutmachung aus", so SCE-Spielertrainer Bastian Hierl. Der hofft, dass seine Elf wieder zur ihrem Spiel und Grundordnung findet. Bei drei angeschlagenen Spielern ist der Einsatz fraglich. Trotzdem erwartet der Coach eine gewaltige Leistungssteigerung und einen Sieg.

SC Weinberg       So. 15.00       SpVgg Schönseer Land
"Leider mussten wir am letzten Sonntag in Bruck eine bittere Pille schlucken und nach überlegenem Spiel in der letzten Minute das 0:1 hinnehmen", lamentiert Weinbergs Trainer Richard Wagner. Er hofft, dass seine Truppe dies gut weggesteckt hat und mit einer ähnlichen Leistung dem Tabellenführer wenigstens einen Punkt abnehmen kann.

Die Gäste wollen die Heimreise aus Schwandorf unbedingt mit einem Punktgewinn antreten. Der Mannschaft ist bewusst, dass sie auf einen sehr heimstarken Aufsteiger trifft. Nach Meinung von Trainer Hans-Jürgen Linge besitzt sie nach fünf Spielen ohne Niederlage genug Selbstvertrauen und Motivation, um auch in diesem Match bestehen zu können.

TSV Klardorf       So. 15.00       SC Teublitz
Erfreulich war beim TSV Klardorf das letzte Wochenende mit vier Punkten, mit denen die Elf von Trainer Jürgen Ubykin die Abstiegsplätze verlassen konnte. Auch gegen Teublitz will der TSV die drei Punkte gutschreiben. Zuversicht gibt die Tatsache, dass die Verletztenliste kürzer wird. Die Teublitzer Gäste wollen nach der mageren Punkteteilung gegen Altenschwand keine weiteren Zähler gegen ein Team, das hinter ihnen platziert ist, liegen lassen. Deshalb erwartet SC-Trainer Harald Frankl einen unbändigen Siegeswillen und konsequente Chancenverwertung.

SV Fischbach       So. 15.00       TSV Trausnitz
"Nach der desolaten Vorstellung in Kleinwinklarn zählt für uns gegen den Mitkonkurrenten TSV Trausnitz nur ein Sieg", fordert Fischbachs Trainer Robert Schafbauer unmissverständlich einen Sieg. Abgesehen vom langzeitverletzten Stammkeeper Fink stehen dem SV im Kellerduell alle Mann zur Verfügung. Richtungsweisend für die nächsten Wochen sieht Gäste-Spielertrainer Sebastian Lang das wichtige Match in Fischbach. Er erwartet eine kampfbetonte Partie, in der die Pfreimdtaler konzentriert dagegen halten und mindestens einen Punkt mitnehmen wollen. Fehlen wird nur Sandmann, wobei der TSV-Coach die eine oder andere weitere Umstellung andeutet.

SV Kemnath/B.       So. 15.00       TSV Stulln
Der SV Kemnath hat sich zum Ziel gesetzt, weiterhin in der Spitzengruppe mitzumischen. Deshalb will die Buchberg-Elf im ersten von zwei entscheidenden Spielen gegen Mitkonkurrenten den TSV Stulln vor eigenem Anhang nachlegen und den zweiten Platz untermauern. SVK-Trainer Gerry Lösch erwartet, dass seine Truppe sich auf ihr Spiel konzentriert und den Gegner bearbeitet. Es fehlen diesmal nur Bäuml und M. Plank. Die Gäste können nach dem überraschend klaren Sieg gegen Ettmannsdorf II etwas durchschnaufen und entspannt das schwere Auswärtsspiel in Kemnath angehen. "Personell gehen wir nach wie vor am Krückstock und sind Außenseiter", sagt Trainer Georg Winkler.
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