Vorhaben wäre mit Heimsieg gegen den SC Weinberg gesichert - Heißes Nachbar- und Verfolgerduell ...
DJK Gleiritsch will als Spitzenreiter überwintern

Wernberg. (lfj) In der Kreisklasse West ist die DJK Gleiritsch (1./40) einfach nicht zu stoppen. Ein Punkt aus den beiden letzten Spielen würde der Elf von Alex Götz schon reichen, um als Tabellenführer zu überwintern. Doch die DJK will ihre Führung bis zur Winterpause noch ausbauen. Die Chancen dazu stehen gut, denn während der Klassenprimus daheim gegen den SC Weinberg (10./16), trotz der einzigen Saisonniederlage im Hinspiel, mit einem weiteren Dreier plant, steht der ärgste Verfolger TSV Stulln (2./35) beim TV Nabburg (3./27) vor einer schweren Prüfung.

Mit den starken Aufsteigern SC Kreith (5./24) und SV Trisching (4./25) stehen sich zwei weitere Verfolger direkt gegenüber. Der SV Diendorf (7./20) konnte sich in den letzten Wochen etwas befreien und hat nun die Möglichkeit, den traditionsreichen 1.FC Schwandorf (12./14) vor erhebliche Abstiegsprobleme zu stellen. Solche will sich der TSV Trausnitz (11./14) fern halten, braucht dazu aber einen Dreier im Kellerduell beim TuS Dachelhofen (13./10).

FTE Schwandorf       So. 13.45       SG Pertolzh./Niederm.
"Nach dem hart erkämpften Auswärtssieg von Trausnitz wollen wir gegen den Tabellennachbarn natürlich nachlegen", fordert Eintracht-Trainer Tom Stenzel, der dabei den gleichen Elan und Teamgeist erwartet. Bis auf drei Spieler sind alle Mann fit und einsatzbereit. Eine schwache Leistung bescheinigte SG-Trainer Claus Frank seiner Mannschaft bei der verdienten 0:3-Niederlage gegen Diendorf. Seine Truppe müsse in Schwandorf ein anderes Gesicht zeigen. Ziel ist es, bis zur Winterpause möglichst viele Punkte zu sammeln, um nicht in den Abstiegskampf zu geraten.

TV Nabburg       So. 14.15       TSV Stulln
Nabburgs Trainer Walter Bauer hofft, die Serie von jetzt fünf Siegen am Stück im Derby gegen Stulln fortsetzen zu können. Der TV weiß aber um die Stärken der Gäste und will in der Defensive ähnlich konsequent zu Werke gehen wie zuletzt in Kreith. Personell deutet sich leichte Entspannung an, denn C. Blödt und L. Schmid stehen wieder im Aufgebot. Stullns Trainer Georg Winkler ist vor dem Match in Nabburg Angst und Bange, sollte hier keine erhebliche Steigerung erfolgen. In den letzten beiden Spielen gegen Abstiegskandidaten konnte sein Team überhaupt nicht überzeugen. Hinzu kommt, dass neben den langzeitverletzten Leistungsträgern nun auch Schießlbauer, Götz und Linsmeier ausfallen. Aufgrund dieser Umstände wäre der TSV-Coach mit einem Remis zufrieden.

SC Kreith       So. 14.15       SV Trisching
Kreiths Trainer Mario Albert steht im Duell gegen den Tabellennachbarn der gesamte Spielerkader zur Verfügung. Er will endlich wieder ein Heimspiel gewinnen, um sich im vorderen Drittel festzusetzen und sich gebührend von den heimischen Fans in die Winterpause zu verabschieden. "Der 2:0-Sieg gegen Weinberg war erst durch eine Leistungssteigerung nach der Pause möglich", konstatiert Trischings Trainer Martin Heimler. In Kreith erwartet er Konzentration und Kampfbereitschaft von Beginn an, um den vierten Platz zu verteidigen. Ein Remis ist somit das Minimalziel, das mit unverändertem Kader realisiert werden soll.

TuS Dachelhofen       So. 14.15       TSV Trausnitz
"Für uns wird es nach der Niederlage in Klardorf langsam eng", warnt TuS-Trainer Oliver Birk, "deshalb gilt es, Trausnitz unbedingt zu schlagen um im Rennen zu bleiben." Dieses Vorhaben schätzt der TuS-Coach sehr schwer ein, denn sein Team hat derzeit mehr mit sich selbst zu tun, als mit dem Gegner. Die personelle Situation wird bei den Gästen nicht besser, auch in Dachelhofen fehlen viele Stammkräfte, lamentiert TSV-Trainer Sebastian Lang nach der bitteren Heimniederlage gegen die Eintracht. Er erwartet eine Steigerung von jedem Spieler um in Dachelhofen zu punkten. Ansonsten rutscht der TSV immer tiefer in den Abstiegssumpf.

SV Haselbach       So. 14.15       TSV Klardorf
Eine schmerzliche Niederlage kassierte Schlusslicht SV Haselbach in Stulln, wo trotz einstündiger Unterzahl eine überzeugende Leistung geboten wurde. Viele Leistungsträger sind derzeit verletzt, trotzdem muss gegen Klardorf ein Dreier her. Dass die Moral stimmt, beweist der zahlreiche Trainingsbesuch. Die Gäste wollen den Abstiegsrängen fern bleiben und bauen dabei auf das Selbstvertrauen der letzten Spiele. Trainer Mario Eckl ist zuversichtlich, aus Haselbach etwas Zählbares mitnehmen zu können.

DJK Gleiritsch       So. 14.15       SC Weinberg
"In Schwandorf spielten wir nur eine Halbzeit guten Fußball, gewannen aber verdient", ist DJK-Trainer Alex Götz einigermaßen zufrieden. Im letzten Heimspiel des Jahres erwartet er mit dem SC Weinberg einen unbequemen Gegner, der dem Spitzenreiter zudem die bisher einzige Niederlage zufügte. Die DJK-Spieler sind deshalb heiß auf das Match und wollen sich revanchieren. Bis auf Babl ist der Kader der Gleiritscher komplett. Gerne würden die Gäste vom Weinberg den Hinspielsieg gegen den Tabellenführer wiederholen, sind aber auch realistisch genug, um zu wissen, dass dies nur sehr schwer möglich sein wird. Der SC wird aber versuchen, kämpferisch alles zu geben, um ein achtbares Resultat zu erzielen oder vielleicht sogar einen Punkt mitzunehmen.

SV Diendorf       So. 14.15       1. FC Schwandorf
Diendorfs Trainer Udo Braunschläger gibt einen Sieg als Ziel aus, um sich im gesicherten Mittelfeld zu etablieren und den Aufwärtstrend zu bestätigen. Er hofft, dass die Mannschaft an die erste Halbzeit von Pertolzhofen anknüpfen kann und über die gesamte Spielzeit Vollgas gibt. Der Kader dürfte unverändert bleiben. Die Gäste warten sehnsüchtig auf den Befreiungsschlag. Einen neuen Versuch, endlich wieder einmal dreifach zu punkten, unternehmen die "Cluberer" beim erstarkten Aufsteiger. Dazu fehlen die verletzten Schießl und Besenhard.
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