Vorletzter Spieltag der Bezirksliga Vorrunde - Abstiegskampf pur in Kulmain
Locker für Spitzenquartett?

Weiden. (dö) Noch zwei Runden dauert die Vorrunde in der Bezirksliga Nord. Vom Programm her sieht es nicht so aus, als sollte es am vorletzten Spieltag im Spitzenfeld zu Veränderungen kommen, denn die ersten Vier bekommen lösbare Aufgaben mit Heimvorteil vorgesetzt. So will sich Tabellenführer SV Sorghof (1./34) vom TSV Detag Wernberg (10./15) ebenso wenig übertölpeln lassen wie Verfolger 1. FC Amberg II vom SC Katzdorf (9./16). Am 1. Mai 2014 entführten die Wernberger als Schlusslicht mit dem 0:0 einen Punkt. Mit diesem Ergebnis wären sie auch am Sonntag einverstanden. Ungute Erinnerungen an seinen Gast haben auch die Amberger, denn der SC Katzdorf nahm letztes Jahr mit 2:1 gar die drei Punkte mit.

Die niedrigste Hürde bekommt die viertplatzierte DJK Ensdorf (26) in den Weg gestellt. Für sie stellt sich nur die Frage nach der Höhe des Heimsieges gegen Schlusslicht SC Luhe-Wildenau. Gehörig aufpassen dagegen muss der SV Schwarzhofen (3./29), damit er nicht der unberechenbaren SpVgg Vohenstrauß (8./18) auf den Leim geht. Dieser ist nämlich heuer alles zuzutrauen. Während gegen Teams aus dem Gefahrenbereich geschludert wird, stehen beachtliche Auftritte gegen Aufstiegskandidaten zu Buche. Das Gastgeberteam von Trainer Adi Götz vertraut aber auf seine Heimstärke.

Nur noch mit einer Siegesserie können Absteiger FV Vilseck (5./23) und Aufsteiger 1. FC Schwarzenfeld (6./22) in den Führungskampf eingreifen. Eine solche sollte schon an diesem Wochenende gestartet werden. Die Vilsecker sollten sich auf einen mit allen Mitteln wehrenden Gastgeber SVSW Kemnath (14./12) einstellen. Der muss seine miserable Heimbilanz mit dem zweiten Dreier auf eigenem Gelände aufbessern, wenn er im Abstiegskampf erfolgreich mitmischen will. Beim am Rande der Gefahrenzone platzierten SV Hahnbach (11./14) sind die Schwarzenfelder auf ihren dritten Auswärtssieg aus. Vier Erfolge in Serie sind ein starker moralischer Rückhalt für dieses Vorhaben.

Deutlich abwärts zeigt die Erfolgskurve des SV Freudenberg (12./13) mit nur einem Punkt aus den letzten fünf Auftritten. Da will die SpVgg Pfreimd (7./19) nicht zur Aufbauhilfe anreisen, auch wenn sie bei ihren Auftritten als Gast nicht gerade als Schreckgespenst auftaucht. Vier Punkte sind nämlich eine magere Bilanz, die nach Verbesserung schreit.

Eine Partie mit vorentscheidendem Charakter wird am Sonntag in Kulmain angepfiffen. Dem gastgebenden SV (15./6) bleibt nur der zweite Heimsieg als Option, wenn er nicht schon aussichtslos zurückfallen will. Aber auch Gast SV Grafenwöhr (13./12) lieferte bisher eine enttäuschende Vorrunde ab. Für ihn wäre der dritte Auswärtserfolg ganz wichtig. In den beiden letzten Jahren kehrte die Sportvereinigung jeweils mit einem Punkt heim.

14. Spieltag

Samstag, 16 Uhr: SV Freudenberg - SpVgg Pfreimd; Sonntag, 15 Uhr: SV Sorghof - TSV Detag Wernberg, SVSW Kemnath - FV Vilseck, DJK Ensdorf - SC Luhe-Wildenau, FC Amberg II - SC Katzdorf, SV Hahnbach - 1. FC Schwarzenfeld, SV Schwarzhofen - SpVgg Vohenstrauß, SV Kulmain - SV Grafenwöhr
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