Vorschulkinder besuchen Praxis von Dr. Sabine Schultes
Keine Angst vorm Arzt

Als Abschiedsgeschenk übergab Dr. Schultes jedem der kleinen Patienten einen Beutel mit Kinderbuch, Getränk, etwas Süßem und einer Spritze, an der allerdings die Nadel fehlte. Auch die Fahrtkosten hatte die Praxis übernommen. Bild: rn
Einmal eine Arztpraxis als gesunder "Patient" besuchen: Diese Gelegenheit bot sich den Vorschülern des Kindergartens. Möglich gemacht hatte dies Dr. Sabine Schultes, deren Sohn der Vorschülergruppe angehört. Wie es sich gehört, nahmen die Kinder mit ihren Erzieherinnen Susann Hempel und Isabella Vasquez zunächst im Wartezimmer Platz. Jedes Kind erhielt für die Untersuchungen eine Art Laufkarte. Um Unsicherheiten und ängstlichen Reaktionen vorzubeugen, wurden die Kinder mit Lautsprecherdurchsage in Kleingruppen in den Behandlungsraum gerufen.

Sie Ärztin nahm Größe und Gewicht auf und machte mit den Buben und Mädchen einen Sehtest. Sie kontrollierte die Ohren und schaute bei einem kräftigen "Aaaaa" in den Rachen. Doch damit war's noch nicht getan. Zur Rundum-Untersuchung gehörte noch das Abhören der Herzschläge und das Messen des Blutdrucks. In die Laufkarten der Vorschulkinder wurden alle Daten eingetragen.

Nach dieser Behandlungsprozedur kam erneut Spannung auf. Unter dem Mikroskop tat sich den Kindern eine neue Welt auf: ein extrem vergrößertes Haar. Nun hieß es sogar "Oberkörper frei machen". Vermutlich zum ersten Mal durften sie sich einer Ultraschall-Untersuchung unterziehen. Großen Erinnerungswert dürften die dabei aufgenommenen Bilder sein, die ihnen Dr. Schultes übergab. Noch mal aufregend wurde es, als jedes der Kinder am Arm oder am Bein einen Verband bekam.
Weitere Beiträge zu den Themen: Eschenbach (13379)Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.