Vorsicht am Wasserwerk

Das sollte Warnung genug sein: Bei der letztjährigen 1:2-Heimpleite gegen die DJK Ammerthal rannten die Weidener Spieler (rechts Andreas Wendl) ihren Gegenspielern öfters hinterher als ihnen lieb war. Bild: A. Schwarzmeier

In der Bayernliga spitzt sich der Kampf um die Herbstmeisterschaft zu. Die SpVgg SV Weiden möchte im Freitag-Derby gegen die DJK Ammerthal vorlegen und die Konkurrenten unter Druck setzen.

Weiden. (dö) Der vorletzte Vorrunden-Spieltag in der Bayernliga Nord wird am Freitag am Weidener Wasserwerk eingeläutet. Dort steigt das Derby zwischen dem zweitplatzierten Gastgeber und der DJK Ammerthal, die mit 11 Punkten den drittletzten Platz einnimmt. Will der FC Amberg (7./24) nicht ganz im bedeutungslosen Mittelfeld verschwinden, muss er die Heimpartie gegen die Ansbacher (10./18) gewinnen.

Die SpVgg SV Weiden schlägt sich im zweiten Jahr der Rückkehr in die Bayernliga prächtig. Das bestätigten die Oberpfälzer mit vier Punkten und starken Auftritten bei den beiden Aufstiegskandidaten Forchheim und Aschaffenburg. Dabei blieben die Stadler-Schützlinge sogar ohne Gegentor. Nicht zu vergessen die Erfolgswelle im Pokal, auf der die SpVgg SV schon bis ins bayerische Halbfinale vorgerückt ist.

Aber die Weidener müssen sich weiter mächtig anstrengen, wenn sie an der Spitze der Bayernliga mitmischen wollen. Das gilt besonders für die Freitag-Partie gegen die DJK Ammerthal. Im letzten Jahr gab es am Wasserwerk lange Gesichter, als die Gäste mit 2:1 die Punkte entführten. Auch im Rückspiel kamen die Die Schwarz-Blauen ließen im letzten Heimspiel gegen Erlangen-Bruck mit dem 2:2 zwei Punkte liegen. Das darf sich am Freitag nicht wiederholen.

Übel erging es am letzten Freitag dem FC Amberg, der bei Neuling TSV Neudrossenfeld gleich mit 1:4 geschlagen abreisen musste. Im Heimspiel gegen den Aufsteiger SpVgg Ansbach gilt es, den Hebel wieder umzulegen, denn die drei Punkte müssen in Amberg bleiben.

Etwas kurios geht es an der Spitze zu, denn der TSV Großbardorf (5./27) kann bei zwei Siegen in seinen noch drei offenen Nachholbegegnungen mit Spitzenreiter Forchheim (33) gleichziehen. Am Samstag treffen beide Kontrahenten im direkten Duell aufeinander. Höllisch aufpassen muss auch Absteiger Aschaffenburg (3./28), denn Gast Alemannia Haibach (6./25) hat erst zwei Niederlagen auf dem Konto.

Nicht zu unterschätzen ist der SSV Jahn Regensburg II (4./28), der sein Konto in den letzten vier Spielen um zwölf Punkte bereicherte. Die Fortsetzung soll in Frohnlach (17./10) folgen.

16. Spieltag

Freitag, 10. Oktober, 19 Uhr: SpVgg SV Weiden - DJK Ammerthal; Samstag, 11. Oktober, 15 Uhr: SpVgg Jahn Forchheim - TSV Großbardorf, Würzburger FV - SC Eltersdorf; 16 Uhr: Viktoria Aschaffenburg - Alemannia Haibach, SV Erlenbach - SV Memmelsdorf, TSV Aubstadt - TSV Neudrossenfeld, FC Amberg - SpVgg Ansbach; Sonntag, 12. Oktober, 15 Uhr: FSV Erlangen-Bruck - SpVgg Bayern Hof, VfL Frohnlach - SSV Jahn Regensburg II.
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