Vorsicht, das Schlusslicht kommt

André Klahn (links) und Daniel Bäumler (rechts) können mit dem Abschneiden ihres SC Ettmannsdorf bisher sehr zufrieden sein. Im letzten Spiel des Jahres geht es gegen das Schlusslicht aus Vilseck und da will sich der Sportclub nicht überraschen lassen. Bild: rid

Auf den ersten Blick die leichteste Aufgabe: Der SC Ettmannsdorf empfängt am Samstag in der Landesliga Mitte das Tabellenschlusslicht. Der FV Vilseck ist aber immer mal wieder für Überraschungen gut.

Ettmannsdorf. (aho) Mit dem Heimspiel gegen den FV Vilseck am Samstag um 14 Uhr endet für die Spieler des SC Ettmannsdorf das Fußballjahr. Die bisherige Punkteausbeute kann sich ebenso sehen lassen wie der zehnte Tabellenplatz. Sollte es den Gastgebern gelingen, sich auch im Rückspiel gegen den Neuling durchzusetzen, könnten sie sich sogar noch verbessern.

In den vier Rückrundenspielen ist der SCE noch unbesiegt, und das soll sich nach dem Willen von Trainer Timo Studtrucker auch gegen den FV Vilseck nicht ändern. Allerdings hat er seine Mannen schon im Vorfeld vor dem Gegner gewarnt, der besser ist, als es sein Tabellenstand aussagt. Erinnert sei an den Sieg in Bad Abbach oder das Unentschieden in Neumarkt. Oftmals fehlte dem Team von Martin Kratzer das nötige Glück, um weitere Erfolge einfahren zu können. Noch ist für den Gast der Zug in Richtung Klassenerhalt nicht abgefahren, weshalb er am Samstag alles daran setzen wird, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren und die Punkte einzufahren.

Den Tabellenletzten erwartet jedoch ein hochkonzentrierter und entschlossener SC Ettmannsdorf, der sich mit einem Sieg in die Pause verabschieden möchte. "Für uns ist es die letzte Möglichkeit, aus einer bislang guten Saison eine sehr gute zu machen. Ein Erfolg wäre die Krönung für die bisherige gute Leistung der Mannschaft. Dann könnten wir auf einem einstelligen Rang überwintern, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen und uns im Frühjahr mit anderen Zielen beschäftigen", sagt Timo Studtrucker. Die Erwartungen des Trainers an sein Team sind hoch. Er hofft, dass die Spieler nochmals alle Kräfte mobilisieren, alles aus sich rausholen und läuferisch stark und diszipliniert auftreten. "Wir müssen mit Tempo nach vorne spielen, uns entschlossen, aber gleichzeitig auch geduldig zeigen. Der Gegner wird es uns durch eine Defensivtaktik sehr schwer machen", so der Coach.

Noch immer fallen zahlreiche Stammspieler verletzungs- oder berufsbedingt aus. Durch die Rückkehr von Felix und Philipp Peter hat Studtrucker wieder mehr Alternativen.
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