Vorsitzender soll weitermachen

Mit Gutscheinen schickte (von links) Vorsitzender Harald Drobig die langjährigen verdienten Mitarbeiter Adolf Kraus und Josef Held in den "Weihnachtsurlaub".

Beim Karten- und Schachverein ist Kontinuität angesagt - vorerst: Die Mitglieder bestätigten den Vorstand um Harald Drobig für weitere zwei Jahre im Amt. Der Vorsitzende kündigte allerdings bereits an, sich am Ende der Wahlperiode von seinem Posten zurückziehen zu wollen. Das löste deutlichen Widerspruch aus.

Drobigs Jahresrückblick gab erneut Zeugnis von dem regen gesellschaftlichen Leben des 1967 aus einer Bierlaune heraus im Ortsteil Stegenthumbach gegründeten Vereins. Seinen Rechenschaftsbericht begann der Vorsitzende mit der vorweihnachtlichen Feier 2013 in Apfelbach, als Sankt Nikolaus und Knecht Rupprecht 70 Pakete an die Kinder verteilten. "Unser Vorrat an Glühwein, Gebäck und Bratwürsten war bald aufgebraucht."

Die Meisterschaftsfeier Kartenspiel und Kegeln war mit einem geselligen Essen und einer Bildernachlese zum Vereinsgeschehen 2013 verbunden. Der Vorsitzende erinnerte an die Sieger in den Disziplinen Schafkopf (Andre Drobig), Watten (Paul Held), Skat (Robert Held), Schnauz (Harald Fuchs) und Kegeln (Thomas Riedl und Marianne Drobig).

Meist regnerisches Wetter

Die Ausrichtung der 37. Stadtmeisterschaft im Kegeln wertete er als Kraftakt. Drobig sprach von einem sportlichen und fairen Wettbewerb, an dem sich 20 Herren-, vier Damen-, 16 gemischte und sieben Jugendmannschaften beteiligten. Ihnen, seinen Helfern, den Spendern der Pokale und dem großzügigen Schirmherrn Johannes Püttner dankte er für die Beiträge zum Gelingen des Wettbewerbs.

Als feucht und zugleich feucht-fröhlich bezeichnete der Vorsitzende die gemeinsame Vatertags- und Muttertagsfeier und resümierte: "Fast alle unsere Veranstaltungen waren von Regen begleitet." Dies habe auch für das Bürgerfest gegolten, bei dem der Verein Hamburger und Cheeseburger anbot.

"Unsere Gerätehalle in Apfelbach ist fertiggestellt. Mit dem Buswartehaus fügt sie sich aufwertend in das Ortsbild ein", verkündete Drobig voll Stolz. Er bedauerte das Fehlen einer Beleuchtung, die in der dunklen Jahreszeit nötig wäre. Hier gehe es um die Sicherheit der Kinder. Dank sagte er Elisabeth Schreml, die Regale für die Inneneinrichtung spendete.

Rückschau hielt der seit zehn Jahren amtierende Vorsitzende auch auf die im Vormonat ausgetragenen Vereinsmeisterschaften in den Disziplinen Schafkopf, Watten, Schnauz und Kegeln. Den Kassenbericht Robert Helds kommentierte er kurz mit den Worten: "Das war kein Hörgenuss." Wegen des Hallenbaus war ein deutliches Minus entstanden.

Gutscheine als Präsent

In seinem Grußwort sah dritter Bürgermeister Klaus Lehl darin nur eine Umschichtung ins unbewegliche Vermögen. Er dankte dem Verein für seine Aktivitäten, mit denen er intern und auch in die Öffentlichkeit wirke. Er sei damit ein wichtiges Glied in der Vereinswelt, das zur Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens beitrage. Seine wohlwollenden Worte verband Lehl mit der Übergabe einer Weihnachtszuwendung.

Drobig setzte dieses Zeremoniell fort und überreichte Gründungsmitglied Josef Held sowie Adolf Kraus, der sich seit zirka 35 Jahren als Beisitzer einbringt, Gutscheine. Eine Adventsfeier bei Glühwein, Stollen und Plätzchen schloss sich an.
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