Vorsitzender lernt Verein kennen

Schneller als Hubert Pfab hat wohl noch niemand Karriere in einem Verein gemacht: Zwei Stunden nach der Unterschrift auf dem Aufnahmeschein war er Vorsitzender der Auerbacher Trachtler. Ein Jahr später bekam er jetzt sein erstes "Zeugnis".

"Er hat viel gelernt als Neuling, und wir sind froh, dass er vor einem Jahr in die Bresche gesprungen ist." Die Anerkennung kam von seinem Stellvertreter Andreas Götz, und bei der Hauptversammlung des Heimat- und Volkstrachtenvereins am Sonntag im BRK-Heim unterstrichen das auch andere.

Derzeit 189 Mitglieder

Zu jenem Zeitpunkt habe er nicht gewusst, was alles hinter diesem Verein steckt, blickte Hubert Pfab auf sein erstes Jahr zurück. Er trägt Verantwortung für derzeit 189 Mitglieder. Vorstands- und Vereinsmitglieder hätten ihn unterstützt, langsam in die Aufgaben hinein zu wachsen, und dem Leitsatz "Sitt" und Tracht der Alten wollen wir erhalten" gerecht zu werden.

Weltliche und kirchliche Feste standen auf dem Terminkalender. Dabei waren die Trachtler beim Festkommers des Patenvereins D'Ossinger Königstein und bei der Breitensteiner Kirwa. Werbung für die Heimat- und Traditionspflege machten sie im Festzug anlässlich des 700-jährigen Stadtjubiläums. Großen Spaß hatte der Trachtlernachwuchs beim Gaujugendzeltlager in Parsberg.

2. Bürgermeister Herbert Lehner zog verbal den Hut: "Unser Heimat- und Volkstrachtenverein zeichnet sich aus durch Brauchtumspflege und Zusammenhalt, und das mit großem Einsatz." Nach außen hin werde das durch die Trachten, den Volkstanz und die Theateraufführungen sichtbar. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Verbands Wohneigentum betonte Lehner die langjährige Freundschaft der Trachtler mit den Siedlern. Er wünschte sich, dass die Tradition der Auftritte der Tanzgruppen bei der Siedlerkirchweih weiter bestehe.

Lob für die Jugendarbeit

"Es funktioniert mit dem neuen Vorsitzenden und läuft gut", hatte sich Gauvorsitzender Peter Kurzwart überzeugt. Wenn eine gute Jugendarbeit geleistet werde wie in Auerbach, müsse einem Verein vor der Zukunft nicht bange sein.
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