Vorstandsgremium im Umbruch

Im Vorstand gibt es viele neue Gesichter. Vorsitzender Christian Singer (Zweiter von links) steht aber weiterhin an der Spitze. Dem gesamten Gremium gratulierten Kreisbrandinspektor Hubert Blödt (hinten rechts) und Kreisbrandrat Fredi Weiß (rechts). Bild: pop

Eine ruhige Hauptversammlung erlebten die Mitglieder der Emhofer Feuerwehr. Trotz Neuwahlen, bei denen bis auf die Spitze nahezu alle Vorstandsmitglieder wechselten.

Problemlos verliefen für Vorsitzenden Christian Singer und das Vorstandsgremium nicht nur das vergangene Jahr, sondern auch die komplette erste Amtsperiode an der Spitze des Feuerwehrvereins. Die Anstrengungen der zurückliegenden zwölf Monate hatten sich auf den laufenden Gerätehaus-Anbau, der die Mitglieder voll und ganz fordere, konzentriert. Doch dieses Projekt wurde bei der Versammlung aus zeitlichen Gründen ausgespart, hatte Kommandant und Bauleiter Helmut Werner angeregt.

In der Mitgliederstatistik hat sich laut Vorstandsbericht wenig bewegt. 112 Mitglieder sind eingeschrieben, darunter zwölf Jugendliche, die sich selbstständig verwalten. Der Verein verzeichnete zwei Ein- und einen Austritt, drei Mitglieder verstarben. Auf insgesamt 35 Termine und Veranstaltungen verwies Singer in seinem Bericht. Das Spektrum reichte von Traditions- und gesellige Veranstaltungen bis hin zu kirchlichen Anlässen. Eine durchaus zufriedene Bilanz zog auch Kommandant Helmut Werner. Er berichtete von etlichen Alarmierungen, zu denen seine Aktiven jeweils mit ausreichenden Einsatzkräften ausgerückt seien.

Einiges zu tun

Am meisten gefordert worden sei die Wehr bei zwei Verkehrsunfällen auf der Kreisstraße AS 10 bei Winbuch, einem Keller- und Heizungsbrand in Sinzenhof, einem Kaminbrand in Hohenburg sowie brennenden Feld bei Brunnhof. Trotz des laufenden Gerätehaus-Anbaus und der Einsätze seien die Übungen nicht zu kurz gekommen, bilanzierte Werner. Das Tragspritzen-Fahrzeug sei mittlerweile in die Jahre gekommen, heuer werde der Antrag für ein neues gestellt. Einen aufschlussreichen Bericht zur Jugendarbeit gab Rudi Werner. Die Entscheidung, 2006 eine eigenständige Jugend zu gründen, trage erste Früchte. Bürgermeister Peter Braun dankte für die vorbildliche Leistung und das Engagement beim Gerätehausbau. Auch Kreisbrandrat Fredi Weiß war voll des Lobes: "Das, was ihr im letzten Jahr geleistet habt, ist ein echter Hammer."
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