Vortrag

Am Ende der Versammlung referierte Peter Wirth vom Betreuungsamt des Landkreises Amberg-Sulzbach über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Durch die Patientenverfügung kann der Betreffende im Voraus Anweisung für den Fall der Einwilligungs- und Entscheidungsunfähigkeit geben und Einfluss auf die ärztliche Behandlung nehmen.

Es besteht die Möglichkeit für bestimmte schwere Erkrankungen Behandlungsmethoden zu fordern oder abzulehnen. In der Betreuungsverfügung kann die betreffende Person oder der Patient regeln, wer zum Betreuer bestellt werden soll, wenn eine gerichtliche Betreuung erforderlich werden sollte.

Die Betreuungsverfügung kann durch eine Vorsorgevollmacht ersetzt werden, bestätigt der Referent in seinen Ausführungen. Durch diese Vollmacht kann der Betreffende rechtzeitig Vorsorge für den Fall treffen, dass er durch Krankheit, Unfall oder im Alter hilflos wird und zu eigenen Entscheidungen nicht mehr fähig ist.

Das Betreuungsamt sei jederzeit für eine Beratung, auch vor Ort, bereit. (cox)
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