Vortrag von Stadtpfarrer Edmund Prechtl beim Frauenbund
Jeden Tag drei positive Dinge aufschreiben

Pressath. (mng) Lustig, mitunter auch etwas nachdenklich, ging es beim kurzweiligen Vortrag von Stadtpfarrer Edmund Prechtl im Kolpingheim zu, zu dem der Katholische Frauenbund eingeladen hatte. Ganz nach dem Motto von Johannes Bosco "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen", brachte er die Besucher mit seinen humoristischen Anmerkungen zum Lachen.

Scheinbar sei leider vielen Menschen die Fröhlichkeit abhandengekommen, erklärte er. "Viele schauen, als ob die Welt untergeht, sind verbittert und genervt", schilderte er Eindrücke, etwa beim Einkaufen in der Warteschlange kurz vor Ladenschluss. Das Negative werde immer mehr herausgestellt, ganz im Gegensatz zum Positiven. "Die Menschen sind wie versessen darauf, sie neigen einfach zum Granteln."

Ein gutes Wort für andere zu haben, Lob und Dank auszusprechen, sei wichtig. "Wertschätzung braucht jeder und es vereinfacht das Leben." Prechtl zitierte eine listige Frau, die ihren Mann lobte: "Ich bin so stolz auf dich, weil du so eine tüchtige Frau wie mich geheiratet hast."

Ebenso mache Stress die Menschen kaputt. Meist sei der sogar hausgemacht: "Schon eine Viertelstunde vor Schulende warten die Mütter in ihren Autos auf ihre Kinder, um sie abzuholen und dann 50 Meter weit nach Hause zu fahren." Warten können sei auch eine Tugend. Man müsse nicht immer gleich alles haben und besitzen. Eine weitere herausragende Eigenschaft sei das "Im Jetzt leben". Er forderte dazu auf, genügsamer und einfacher zu leben. "Viel zu haben ist schön, es kann aber auch zur Last werden." Prechtl empfahl den Anwesenden, jeden Tag drei positive Dinge aufzuschreiben. "In einem Monat haben Sie dann viele wunderbare Sachen.
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