Vortrag "Was ist ein Biogarten?" beim Obst- und Gartenbauverein
Kreislauf im Grünen

Erster Vorsitzender Willi Trummer (rechts) begrüßte den Referenten Friedhelm Hann (links). Bild: hut
Zum Vortrag "Was ist ein Biogarten?" trafen sich Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins und Gäste in der Gastwirtschaft "Weißes Roß". Vorsitzender Willi Trummer hatte Friedhelm Hann als Referenten eingeladen. Hann zeigte an Lichtbildern, wie man in einem Biogarten eine geschlossene Kreislaufwirtschaft anstrebt.

"Pflanzen holen Nährstoffe aus Kompost und verrotteten Ernterückständen." Diese Düngungsmethode verbessere den Boden. Das helfe dem Pflanzenwachstum. "Kompostierung im eigenen Garten sorgt für einen geschlossenen Nährstoffkreislauf." Viele organische Küchenabfälle werden mit Hilfe biochemischer Prozesse in seine Grundbestandteile abgebaut und so von Erdreich und Pflanzen aufgenommen.

Ein hoher Anteil von Humus in der Komposterde unterstütze das Bodenleben. Pflanzen danken es dem Gärtner durch kräftiges Wachstum. Komposterde und Humus sollten nicht nur im Gemüsegarten, sondern in allen Gartenbereichen ausgebracht werden. Damit ein ausgewogenes Verhältnis erreicht wird, sollten im Jahr je Quadratmeter höchstens fünf Liter davon eingebracht werden.

Für die Bodenpflege sei es auch wichtig, dass dieser ein ausreichendes Wasserhaltevermögen besitzt. Der Boden soll locker bleiben und nicht verdichten. Besonders gut ist hoher Humusanteil und eine krümelige Struktur. Während der Zeit des Wachstums braucht der Boden nicht viel bearbeitet werden. Ein Englischer Rasen habe keinen Platz im Biogarten. Beim Biogärtner wachsen Blumen in der Wiese.
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