"Wächter des Sozialstaates"

Gerhard Antretter (Zweiter von links) bleibt an der Spitze. Die Vorstandsmitglieder und Bürgermeister-Vize Robert Feuerer (rechts) gratulierten.

Viele Organisationen haben mit dem Mitgliederrückgang zu kämpfen. Nicht so der VdK, der eine entgegengesetzte Entwicklung verzeichnet. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wählte der VdK den Vorstand. An der Spitze bleibt Gerhard Antretter.

394 Mitglieder zählt der Ortsverband Bruck aktuell. Auch im Landkreis Schwandorf sind die Mitgliederzahlen angewachsen. 10 670 Personen sind hier Mitglied, das sind 7,4 Prozent der gesamten Landkreisbürger. Bei der Jahreshauptversammlung hätte sich Antretter dennoch eine bessere Resonanz gewünscht. Er bedauerte, dass einige der Mitglieder, die eine Ehrung erhalten hätten, unentschuldigt fehlten. Lobende Worte fand allerdings der Zweite Bürgermeister Robert Feuerer für die Arbeit des Vorstands. Er bezeichnete den VdK als "Wächter des Sozialstaates".

Antretter sprach über die Flüchtlingsproblematik. Warum so viele Menschen nach Deutschland fliehen, begründete er folgendermaßen: "Weil Kriegstreiber in deren Länder durch Hunger, Not und Bomben auf die Zivilbevölkerung eine Perspektivlosigkeit hervorrufen wie die Deutschen dies vor 70 Jahren ebenfalls erlebt haben." Der Vorsitzende sagte aber auch, dass die Hilfe für Flüchtlinge so zu bewerkstelligen sei, dass Rentner, Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke oder Arbeitslose nicht zurückstehen müssen.

Ihn persönlich freue es, was in der Gemeinde Bruck für eine Willkommenskultur herrsche, sagte Antretter. Die Kommune, die Parteien, die Kirche, die Schule, der Helferkreis, die Vereine und die VdK-Mitglieder würden Großartiges leisten.
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