Walbert löst Schiener ab

Die Plößberger Spieler feiern Trainer Harald Walbert: Das war im Sommer 2009 nach der Meisterschaft in der Bezirksliga Nord und dem Aufstieg in die BOL. Nach zwei erfolgreichen Jahren verließ er die Stiftländer 2010 aus privaten Gründen. Jetzt kehrt er zurück und soll den Tabellenvorletzten der Bezirksliga vor dem Abstieg retten. Bild: Gebert

Nur ein Sieg in zehn Spielen, vorletzter Tabellenplatz, sieben Punkte Rückstand auf Relegationsrang 13:In dieser kritischen Situation zog Bezirksligist SV Plößberg die Reißleine und trennte sich von Trainer Thomas Schiener. Sein Nachfolger ist Harald Walbert.

Plößberg. (gb) Drei Tage vor dem Kellerduell gegen das punkt- und torgleiche Schlusslicht SV Raigering hat sich der SV Plößberg von Trainer Thomas Schiener getrennt. Nach fünf Niederlagen in Folge, darunter die Pleiten gegen die direkten Konkurrenten ATSV Pirkensee-Ponholz (0:1), FC Amberg II (4:5) und SV Sorghof (2:3), spitzte sich die Lage der Stiftländer in der Bezirksliga Oberpfalz Nord immer mehr zu. Die Mannschaft präsentierte sich vor allem im Abwehrverhalten oft desolat und stellt deshalb mit 28 Gegentreffern die schwächste Defensive.

Schieners Nachfolger, der bereits am Freitag, 26. September, erstmals das Training leitet, ist in Plößberg kein Unbekannter. Harald Walbert hatte beim SVP von 2008 bis 2010 zwei erfolgreiche Jahre (Meisterschaft in der Bezirksliga und dann Klassenerhalt in der BOL), ehe er aus privaten Gründen eine Pause einlegte. Jetzt kehrt der Vohenstraußer zurück, sein Vertrag läuft zunächst für den Rest der Saison. Er soll die Stiftländer, die nach zehn Spielen erst vier Punkte auf dem Konto haben, vor dem Abstieg in die Kreisliga retten. "Es ist schwierig, aber nicht ganz aussichtslos", erklärte Walbert am Donnerstagabend in einer ersten Stellungnahme.

Das Plößberger Urgestein Thomas Schiener hatte nach seinem Amtsantritt im Sommer 2013 zunächst große Erfolge gefeiert und war mit seiner Mannschaft Herbstmeister geworden. Die Stiftländer waren elf Spiele in Folge ungeschlagen und lagen bei teilweise neun Punkten Vorsprung auf Landesliga-Kurs. Doch schon im Frühjahr 2014 kam Sand ins Getriebe. Am Ende wurde nicht nur Platz eins, sondern auch der Relegationsrang verspielt. Der Abwärtstrend setzte sich dann in der neuen Spielzeit fort. Saisonübergreifend hat der SV Plößberg in diesem Jahr von 21 Punktspielen nur 4 gewonnen.
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