Walbrunn-Noten in der Bank

Mit Schautafeln, Flyern und in persönlichen Gesprächen wirbt der im Juni dieses Jahres gegründete Kunst- und Kulturverein für die Beer-Walbrunn-Tage in Kohlberg. Vorsitzender Martin Valeske und Karlheinz Meier (von links) freuen sich dabei über die Unterstützung der leitenden Raiffeisenbank-Mitarbeiter Michael Sommer und Karin Oetzinger. Bild: war

Die Anton-Beer-Walbrunn-Tage stehen vor der Tür. Passend dazu hat eine Ausstellung zum Leben des Komponisten in der Raiffeisenbank eröffnet.

Geschäftsstellenleiterin Karin Oetzinger stellte die Sonderschau zusammen mit Vorsitzendem Martin Valeske vom Kunst- und Kulturverein und dem Vorstand der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung, Michael Sommer, vor.

Die Fotos sind Reproduktionen, die Valeske unter anderem in Münchner Bibliotheken ausfindig gemacht hat. Sie zeigen Beer-Walbrunn mit Schülerinnen, dazu Porträts, das Geburtshaus in Kohlberg aus dem Jahr 1920 und das Grab. Dazu ist Notenmaterial, das Valeske teils akribisch aufgearbeitet hat, in Original oder Kopie ausgelegt oder auf Notenständern und dekoriert mit Instrumenten gezeigt. Zu den Beer-Walbrunn-Tagen sind zwei Veranstaltungen in der Kohlberger Nikolauskirche am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September, geplant. Beim Liederabend am Samstag interpretieren die Sopranistin Angelika Huber und der Pianist Kilian Sprau in Vergessenheit geratene Lieder des Tonkünstlers. Diese sind zum Teil nie verlegt worden.

Dazu sind Lieder des böhmischen Komponisten Antonín Dvorák zu hören. Den kirchenmusikalischen Gottesdienst am Sonntag gestalten auch Kirchenmusikdirektor Hanns-Friedrich Kaiser und Gerhard Urban, Mitglied des Münchner Rodin-Quartetts, mit. Zu hören sind Orgelwerke, Lieder, Kammermusik und das Ave Maria des großen Sohnes des Marktes Kohlberg.

Respekt fordert die Leistung des erst im Juni dieses Jahres gegründeten Anton-Beer-Walbrunn-Kunst- und Kulturvereins Kohlberg. Innerhalb kürzester Zeit haben Vorsitzender Martin Valeske und sein Vorstandsteam eine eigenständige Veranstaltung auf die Beine gestellt. 2014, anlässlich des 150. Geburtstages, hatten noch die Stadt Weiden und der Bezirk Oberpfalz Regie geführt. "Unser primäres Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad zu steigern und weitere Mitglieder anzuwerben", sagt Karlheinz Meier, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Kulturvereins kümmert. Neben der Ausstellung fördert die Raiffeisenbank die Konzerte mit 250 Euro.
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