Wald wird stabiler

Nicht nur die Widerstandskraft der Bergfichten gab den Ausschlag für die Pflanzarbeiten rund um die Silberhütte. Oswald Hamann will den Wald stabiler gestalten: "Tannen und Buchen sind schon da. Zusammen mit den Fichten kann sich jetzt ein passender Bergmischwald entwickeln." Ein weiterer Aspekt: Der Waldboden ist an vielen Stellen mit dichtem Gras bewachsen, ein ganz und gar unerwünschter Zustand. Zumal das die natürliche Eigenverjüngung erschwert oder unmöglich macht. Angst vor Verbiss hat der Förster nicht. Das Rehwild verschmähe die Fichten meist. Ganz im Gegensatz zur Tanne, eine Delikatesse fürs Vieh.

Den Waldaufbau kann man beeinflussen, die äußeren Bedingungen anhand von Zukunftsstudien nur abschätzen.

Die Klima-Risikokarten der Freisinger Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft zeigt, wie sich die Niederschläge, Temperaturen und Extremwetterereignisse entwickeln. Der Klimawandel lässt grüßen. Speziell für den Bereich der Silberhütte sieht es für die Fichte trotzdem gut aus. (nm)
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