Waldbauern verzeichnen nur kleine Sturmschäden
Glück gehabt

Die Motorsäge anzusetzen, wie hier wegen einer zwischen Haidweiher und Penkhof auf eine Stromleitung gestürzten Kiefer, war am Dienstagnachmittag oft nötig. Für die Waldbauern verlief der Sturm jedoch glimpflich, großflächige Schäden wurden bisher nicht bekannt. Bild: Steinbacher
Amberg-Sulzbach. (zm) Erst pfiff das Orkantief Nikals kräftig durch die Wälder des Landkreises, dann atmeten die Waldbauern hörbar auf: Sie sind mit "nicht markt- und bestandsrelevanten" Sturmschäden davongekommen. Auf diesen Kurznenner hatte es am Mittwochvormittag Reinhard Rösel nach einer ersten Einschätzung der Situation gebracht.

Der Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung (WBV) Illschwang-Birgland steht mit dieser Einschätzung der Lage nicht alleine da. Auch Jörg Berendes (WBV Sulzbach-Rosenberg) spricht nur von "Einzelwürfen und -brüchen, vor allem bei der Fichte". Das Ausmaß stuft er in der Summe "als sehr gering" ein. Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Amberg-Schnaittenbach gibt sich gleichermaßen erleichtert. Ihr Geschäftsführer Ulrich Hausmann war am Mittwochvormittag unterwegs, um sich vor Ort ein Bild nach dem Durchzug von Niklas zu machen. Er gab durchweg Entwarnung und hatte lediglich von "etwas größeren" Schäden im Bereich Theuern gehört. Das wollte er sich aber erst selbst noch anschauen.

Auch im Amberger Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten herrschte keinerlei Aufregung. Abteilungsleiterin Helga Verron hatte nichts von nennenswerten Sturmschäden gehört, wenn auch ihr Haus nur am Rande informiert werde. Von den Dienststellen der Bayerischen Staatsforsten seien ihr aber auch keine entsprechenden Mitteilungen bekannt geworden.
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