Waldbrandgefahr

Die Gefahr eines Waldbrandes wird in Stufen von 1 (sehr gering) bis 5 (sehr hoch) eingeteilt. Die Waldbrand-Gefahrenstufen zeigen, ob durch das Wetter ein auftretender Waldbrand geringe oder katastrophale Auswirkungen haben kann. Der Gefahrenindex dient zur Information der Behörden und der Feuerwehren, um bei einer hohen Gefährdung vorbereitet zu sein.

Seit 2014 gilt für alle Bundesländer ein einheitliches Warnstufenmodell, Auch der Deutsche Wetterdienst verwendet die Stufen 1 bis 5 auf seiner Internetseite zur Darstellung der Waldbrandgefahr. Die Warnstufen dienen vor allem der Prävention.

An der derzeit akuten Waldbrandgefahr ändert auch ein kurzer, heftiger Gewitterregen, wie etwa am Samstagnachmittag, nichts. Um Feuer zu vermeiden, sollte Folgendes beachtet werden: Von 1. März bis 31. Oktober ist das Rauchen in Deutschlands Wäldern verboten, in einigen Bundesländern sogar das ganze Jahr über. Doch auch im Umgang mit Feuerzeugen und Zigarettenkippen ist Vorsicht geboten. Eine achtlos aus dem Auto geworfene Zigarettenkippe kann schon einen Brand verursachen, warnen Feuerwehren.

Parken in Wiesen, auf abgeernteten Feldern oder im Wald ist ebenfalls höchstgefährlich, weil der heiße Katalysator eines Autos schnell Getreidestoppeln oder trockenes Grad und Laub entzünden kann. Achtlos liegengelassene Glasflaschen oder Scherben erzeugen einen Brennglaseffekt. (ihl)
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