Waldsassen.
Polizeibericht Fahrradtour endet im Hubschrauber

Die Radtour ins Nachbarland wird der Tscheche in unguter Erinnerung behalten: Der Mann wurde vom Auto einer 73-jährigen Frau aus Wiesau gerammt und schwer verletzt. Die Fahrerin wollte am Mittwochabend von der Schützenstraße nach links in den Jägersteig einbiegen. Vermutlich aus Unachtsamkeit übersah sie dabei einen 40-jährigen Tschechen, der mit seinem Rennrad die Schützenstraße stadteinwärts befuhr. Der Radler bremste zwar, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Er erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth gebracht. Der Schaden am Rennrad beträgt 580 Euro, am Auto 1000 Euro.

Kurz notiert

Kampf gegen den Riesenbärenklau

Tirschenreuth. Beim Landratsamt sind vermehrt Anrufe zur Bekämpfung des Riesenbärenklaus eingegangen. Der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude, ist eine gebietsfremde Art aus dem Kaukasus und verdrängt einheimische Pflanzen. Zudem besteht ein Gesundheitsrisiko. Der Pflanzensaft enthält phototoxische Substanzen, die in Verbindung mit dem Sonnenlicht zu Verbrennungen auf der Haut führen.

Wer auf seinem Grundstück Riesenbärenklau findet, sollte ihn bekämpfen. Dabei sollten die Wurzeln in mindestens 10 Zentimetern Tiefe durchstochen werden, Blüten oder Samenstände unbedingt über den Restmüll entsorgt werden. Da die Pflanzen erst im Alter von drei Jahren blühen und danach absterben, bietet es sich an, die Jungpflanzen im Frühjahr oder Herbst auszugraben. Bei Arbeiten sollten unbedingt Schutzkleidung und Schutzbrillen getragen werden.

Nähere Infos zur Bekämpfung gibt es auf der Internetseite des Bundesamts für Naturschutz (www.neobiota.de/12641.html) oder beim Landratsamt.
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