Waldsassen startet mit Niederlage
Schach

Waldsassen. (brs) Erneuter Fehlstart für den Schachclub Waldsassen: Nachdem es in den vergangenen beiden Jahren jeweils eine Niederlage zum Saisonauftakt gegeben hatte, setzte sich diese Negativserie am Sonntag fort. Nach knapp fünfstündiger Spielzeit verloren die Stiftländer beim sehr stark einzuschätzenden Aufsteiger TSV Bindlach-Aktionär III mit 3,5:4,5. Bereits in der kommenden Woche steht die nächste knifflige Aufgabe gegen den SK Helmbrechts auf dem Programm.

Nach etwa zweistündiger Spielzeit einigten sich zunächst Vladimir Stech an Brett acht und kurze Zeit später auch Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei mit ihren Kontrahenten auf Remis. Wenig später folgte der erste Rückschlag für Waldsassen, nachdem Uwe Braunschläger an Brett sieben nach einem fein durchdachten Turmopfer seines Gegners aufgeben musste. Und damit nicht genug: Georg Wurzer leistete sich an Brett sechs in Zeitnot eine Ungenauigkeit und musste ebenfalls aufgeben. Als kurze Zeit später auch Markus Fröhlich an Brett vier die Waffen strecken musste, lagen die Stiftländer nach fünf von acht Partien mit 1:4 zurück.

Die Entscheidung schien gefallen zu sein, doch die drei verbliebenen Spieler bäumten sich nochmals auf. Michael Schmid hatte sich an Brett zwei einen Stellungsvorteil erspielt und nutzte diesen zum Erfolg. Die aufkeimende Hoffnung war jedoch nur von kurzer Dauer. Siegfried Oppl musste sich an Brett fünf nach über vier Stunden mit seinem Gegenüber auf ein Remis einigen. Somit hatte die letzte Partie nur noch ergebniskosmetischen Charakter. Claus Braunschläger verkürzte durch seinen Sieg am Spitzenbrett zum 3,5:4,5-Endstand.

Fußball Klärendes Gespräch nach Wutausbruch

Bremen.(dpa) Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik muss zur Aussprache mit seinem Chef Thomas Eichin. Skripniks öffentlicher Wutausbruch nach dem 0:1 am Samstag in der Fußball-Bundesliga gegen Bayern München gefällt Werders Sportchef gar nicht. "Ich werde mit Viktor in der nächsten Woche darüber reden", kündigte Eichin an.

Skripnik hatte nach der Pleite auf der Pressekonferenz die Kontrolle verloren. "Wo ist Eure Lösung? Ihr schreibt immer: Das ist schlecht, scheiße und so weiter. Das sieht meine Tochter auch. Jede Oma, jeder Opa, der im Stadion sitzt, sieht, dass das schlecht ist. Ihr erklärt, dass Werder im Arsch ist. Habt ihr gedacht, wir sind Teilnehmer an der Champions- League?", hatte Skripnik nach der fünften Niederlage am Stück gewettert.

"Die Situation, dass es nicht so läuft, ist neu für ihn", verteidigte Eichin seinen Coach. "Er darf sich aber selbst nicht so sehr unter Druck setzen, muss cool bleiben. Das verlange ich von ihm als Bundesliga-Trainer."
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