Wallfahrer aus Aschach und Raigering besuchen Basilika Vierzehnheiligen
Ausflug in den "Gottesgarten"

Die Basilika Vierzehnheiligen, eingebettet in den "Gottesgarten" am Main, war das Ziel der Wallfahrer aus Aschach und Raigering. Bild: sche
(sche) Die Wallfahrer aus Aschach und Raigering erlebten im Erzbistum Bamberg den "Gottesgarten". So wird am Obermain die Region rund um Bad Staffelstein genannt. Erstes Zwischenziel war die Basilika Vierzehnheiligen, wo die 50 Teilnehmer mit einer Gruppe der Pfarrei St. Albertus Magnus aus Regensburg sowie den Geistlichen Eduard Kroher (Raigering) und Sigmund Humbs aus Regensburg die Pilgermesse feierten.

Bei der anschließenden Kirchenführung erfuhren die Raigeringer und Aschacher Wissenswertes über die Baugeschichte der Wallfahrtsstätte, die zu den ältesten ihrer Art gehört. Auf einer Wiese soll vor über 500 Jahren ein Schäfer eine Erscheinung gehabt haben, die der Grundstein für eine der bekanntesten Wallfahrtskirchen Bayerns werden sollte.

Die Basilika wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Architekt Balthasar Neumann erbaut. Seit dem 15. Jahrhundert streben Wallfahrer nach Vierzehnheiligen, um den Schutz der 14 Nothelfer zu erbitten. Die geistliche Betreuung der Gläubigen und die Seelsorge liegt seit 1839 in den Händen der Franziskaner.

Nach dem Mittagessen in Bad Staffelstein unternahmen die Pfarrangehörigen auch eine Stadtführung. Sie erfuhren: Eine Feuersbrunst hatte einst fast alle Gebäude im Heimatort des Rechenmeisters Adam Riese zerstört. Eine überlebensgroße Bronze-Skulptur des Mathematikers wurde zu seinem 450. Todestag in der Fußgängerzone geschaffen.
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