Wallfahrer wohlbehalten aus Gößweinstein zurück
Beten vor Gnadenbild

Auf dem Hinweg wurde es für die Gößweinstein-Wallfahrer zwar etwas nass, dafür wurden sie aber auf dem Heimweg mit sonnigem Wetter belohnt. Das Bild zeigt die Pilger kurz vor dem Erreichen der Bergkirche, wo sie ihre wohlbehaltene Rückkehr feierten. Bild: gpa
Sie trugen ihre Sorgen und Nöte vor Gott: Tausende Gläubige pilgerten am Wochenende nach Gößweinstein, um in der Basilika vor dem Gnadenbild am Hochaltar, das die Krönung Mariens durch die Heiligste Dreifaltigkeit zeigt, zu beten. Zu den Wallfahrern zählten auch Pfarrangehörige von St. Laurentius. Begleitet von einem Bläserquartett strebten sie betend und singend dem Gnadenort entgegen.

Am Sonntag hieß es dort früh aus den Federn, um an der Wallfahrermesse teilzunehmen, die Stadtpfarrer Thomas Jeschner und Kirchenthumbachs Pfarrer Pater Benedikt mit beiden Pilgergruppen feierten. Dann ging es auf getrennten Pfaden in die Heimat zurück. Nach einer letzten Rast in Kirchenthumbach legten die Wallfahrer auf dem Radweg die letzte Etappe in die Rußweiherstadt zurück. Traditionell wurde am Dreifaltigkeitsbildstock beim "Hotel am See" der verstorbenen Wallfahrer gedacht.

Begleitet von Stadtpfarrer Thomas Jeschner, den Ministranten und vielen Angehörigen bewältigten die Pilger den "Fledermühlberg", bevor zum ersten Mal nach der Renovierung die Wallfahrt wieder in der Bergkirche endete. Der Geistliche dankte allen für die Strapazen, die sie zur Ehre Gottes auf ihrer Pilgerschaft ertragen haben, und freute sich, dass alle gesund und wohlbehalten wieder zu Hause angekommen sind.

Der sakramentale Segen und das von allen aus frohem Herzen gesungene "Großer Gott, wir loben dich" beendeten die Wallfahrt. Für Verkehrsregelung und Straßenabsperrungen sorgten wie immer Mitglieder der Feuerwehr.
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