Wallfahrt nach Gößweinstein mit 54 Gläubigen
"Leben wir geistlich"

54 Männer und Frauen aus der Pfarrei und den Nachbarorten machten sich auf den Weg von Pegnitz nach Gößweinstein. Bild: bk
Kaltenbrunn. (bk) "Unser Bitten, Beten, Singen lass, o Gott, gefallen dir ...!" So begann eine der zwölf Strophen des Wallfahrtslieds, die von 54 Gläubigen aus der Pfarrei und Nachbarorten auf dem Weg von Pegnitz nach Gößweinstein gesungen wurden. Vor dem Gnadenbild, das die Krönung Mariens durch die Heiligste Dreifaltigkeit darstellt, erflehten sie für ihre Anliegen den Beistand der Gottesmutter. Den Höhepunkt bildete in der Basilika das Wallfahrtsamt, das letztmals die Pfarrer Irudayaraj Devadass und Dietmar Schindler (Vilseck) konzelebrierten.

"Machen wir uns wie die Apostel dem Geist Gottes ähnlich, leben wir geistlich", ermutigte Schindler. Das heiße konkret: "Die Gemeinden sollen ihre Fenster öffnen, nicht mehr um sich selber kreisen, um die Eigenheiten ihrer Pfarrei ungeschmälert zu konservieren. Im Gegenteil: Auf die anderen zugehen, die Vielfältigkeit mit den Nachbargemeinden entdecken, die Gesprächsbereitschaft nicht abreißen lassen und niemanden ausschließen, empfahl Schindler aufgrund der wegen des Priestermangels vermehrt zu bildenden Pfarreien-Gemeinschaften. Von diesen sind ab September auch Vilseck mit Sorghof und Schlicht sowie Kaltenbrunn mit Kohlberg und Weiherhammer betroffen.

Nach dem Rückmarsch am Sonntag, den gut die Hälfte mitmachte, wurden die Fußwallfahrer an der Ortsgrenze vom Pfarrer empfangen und zum Gotteshaus geleitet. "Wir waren wie eine große Familie", sagte Pilgerführer Georg Tafelmeyer nach dem Schlusssegen, mit einem besonderen Dank an Norbert Allwang und die Feuerwehr.
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