Walperer mit Sinn für Poesie
Stadtnotizen

Kemnath. (stg) In Kemnath blühen nicht nur die Blumen, in der Walpurgisnacht kamen auch noch die Gießkannen aus dem Boden geschossen: Es waren aber nicht "normale" Exemplare, sondern besondere kreativ-poetische Gießkannen. Zu finden sind sie am Kemnath Stadtplatz unter den Lampenschirmen in Blumenform, verziert sind sie handschriftlich mit Gedichten und Sprüchen wie Hermann Hesses "Blauer Schmetterling", Friedrich Hölderlins "Hälfte des Lebens", Annette von Droste-Hülshoffs "Der Frühling ist die schönste Zeit" oder Albert Schweizers bekanntes Zitat " In der Hoffnung den Mond zu erreichen, vergisst der Mensch die Blumen, die zu seinen Füßen blühen."

Wohlwollend machten sich andere Walperer auch an den Skulpturen des "Phantastischen Karpfenwegs" zu schaffen: Über die Flossen bekamen die Exemplare einen Blumenkranz mit Geburtstagsschleife und einen persönlichen Dank für die vergangenen zehn Jahre gestülpt.
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