Wanderer des Fichtelgebirgsvereins erkunden drei Tage lang die Sächsische Schweiz
Alle finden aus Felsenlabyrinth

Auf der Festung Königsstein versammelten sich die Ausflügler vor dem Brunnenhaus zu einem Erinnerungsfoto. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Die Sächsische Schweiz war das Ausflugsziel der Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins (FGV). Nach einer fünfstündigen Busfahrt checkten die 42 Teilnehmer im Hotel Erbgerecht in Krippen, einem Ortsteil von Bad Schandau, ein.

Drei Wanderungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden durch die Schrammsteine hatte Wanderwart Georg Witt ausgearbeitet. Ausgangspunkt war jeweils Postelwitz (Bad Schandau), das Ziel Schmilka. Von dort fuhren alle mit dem Schiff zurück nach Bad Schandau.

Jeder Wanderfreund konnte die Strecke wählen, die ihm am besten zusagte, so eine einfache mit einer Distanz von 8,7 Kilometer und einer Gehzeit von knapp drei Stunden (320 Höhenmeter) oder eine mit 12,7 Kilometern Länge und einer Gehzeit von knapp fünf Stunden (580 Höhemeter). Alle Routen führten auf dem Malerweg durch das Schrammsteintor, für einige noch weiter zur großen Schrammsteinaussicht. Die Schrammsteine bilden die größte und aufregendste Felsformation der Sächsischen Schweiz.

Ein Gratweg führte über eine zerklüftete Landschaft. Die Wanderer fanden hier ein komplexes Felsenlabyrinth mit einer Vielzahl unterschiedlich schwieriger Wege vor. Acht Ausflügler unternahmen einen Busausflug zur Bastei und machten dort eine Führung mit. Auch für eine Brotzeit und die Ortsbesichtigung von Schandau blieb noch Zeit. Am dritten Tag gab es gleich zwei Höhepunkte. Am Vormittag besichtigte die Gruppe die Burg Königstein, eine der größten Bergfestungen in Europa. Sie liegt inmitten des Elbsandsteingebirges auf dem Tafelberg oberhalb des Ortes Königstein am linken Elbufer.

Für den Nachmittag hatte Georg Witt eine zweistündige Führung durch die Altstadt von Dresden gebucht. Stationen waren grandiose Bauten wie die Frauenkirche, Semperoper, Zwinger und Hofkirche, ehe der Bus zur Rückfahrt startete.

FGV-Vorsitzender Wolfgang Heser dankte Georg Witt für die perfekte Organisation dieses erlebnisreichen Wanderausflugs.
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