Wanderpokal in Wernersreuth

Bürgermeister Klaus Meyer (links) dankte den beiden Soldatenkameradschaften dafür, dass sie schon seit Jahren in fairem Wettkampf ihre Pokalsieger ausschießen und hierbei gelebte Kameradschaft im Mittelpunkt steht. Neben dem Bürgermeister die beiden Vorsitzenden Böhm (Wernersreuth) und Köstler (Neualbenreuth) sowie rechts die Neualbenreuther Einzelsieger Gerhard Grillmeier und Lorenz Betzl. Bild: hfz

Bürgermeister Klaus Meyer lobte das mittlerweile schon fast seit 30 Jahren ausgetragene Schießen als gute Tradition: Der Wettbewerb markiere den Start ins neue Vereinsjahr.

Nach zwei Wettkampftagen in der Anlage des Schützenvereins "Ringelstein" Ottengrün bei der Kleinen Kappl stand das Ergebnis des diesjährigen Wanderpokalschießens zwischen den beiden Soldatenkameradschaften in der Marktgemeinde Neualbenreuth fest. Mit der Teilnahme von 30 aktiven Schützen konnten die beiden Vorsitzenden Meinhard Köstler und Josef Böhm recht zufrieden sein.

Seit fast 30 Jahren

Seit fast 30 Jahren stellen die Ottengrüner Schützen alljährlich kurz vor dem Josefitag ihre Schießanlage bei der Wallfahrtskirche Kleine Kappl zur Verfügung, organisieren den Wettkampf und überwachen das Schießen.

Geschlossene Leistung

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Wernersreuther Kameraden heuer den neuen Pokal erstmals gewinnen. Schießsportlich herausragende Leistungen gab es dieses Jahr zwar nicht, aber der Tradition wurde mehr als Genüge getan. Beste Einzelschützen waren 2015 Josef Böhm aus Poxdorf mit 142 Ringen und Gerhard Grillmeier aus Ernestgrün (136 Ringe). Den jeweils besten Einzelschuss auf das Blattl hatten Martin Wolfrum (507 Teiler) und Lorenz Betzl (630 Teiler) abgegeben. Da der Neualbenreuther Kanonier Betzl auch die Glücksscheibe gewann, war er der erfolgreichste Schütze des Turniers.

Bürgermeister Meyer gab bei der Siegerehrung folgendes Mannschaftsergebnis bekannt: Mit 1224 Ringen siegte die KSK Wernersreuth vor der RSK Neualbenreuth, die 1173 Ringe erreichte. Die jeweils besten Einzelschützen der beiden Kameradschaften erhielten aus der Hand ihres Vorsitzenden je einen Zinnstamper mit Gravur, die beiden Glücksscheibengewinner ein Stück Geräuchertes, "das jedoch wie in den letzten Jahren die sich anschließende Brotzeit nicht überlebte", wie es in er Pressemitteilung heißt.
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