Warten auf den Pfiff

Eine Bauchlandung erlebten der 1. FC Schwarzenfeld Max Möschl (schwarz). Die SpVgg Vohenstrauß um Florian Kett und Thomas Schmidt (Nummer 3) waren nach dem knappen 1:0-Sieg dagegen obenauf. Bild: Baehnisch

Eigentlich deutete in der Bezirksliga Nord zwischen dem 1. FC Schwarzenfeld und der SpVgg Vohenstrauß alles auf ein torloses Unentschieden hin. Bis zur 85. Spielminute: Da wurde es kurios.

FC Schwarzenfeld:Afghani, Saffert, Messmann, Zirngibl, Schmidt, Frey (69. Kruppa), Heinisch (76. Seebauer), Griebl, Fischer, Möschl (69. Böckl), Filinger

SpVgg Vohenstrauß:Kederer, Frank (87. Kraus), Schmidt, Kett, Dupal, Dobmayer (46. Karl), Özbay, Rewitzer, Zeitler, Ertl, Urban

Tor: 0:1 (85.) Johannes Zeitler - SR: Tobias Bauer (SpVgg Ebermannsdorf) - Zuschauer: 150

(aho) "Wir treffen im Moment das Tor einfach nicht", sagte der Schwarzenfelder Trainer Wolfgang Stier nach der neuerlichen Heimniederlage gegen die SpVgg Vohenstrauß. Während die Gastgeber mehrere erstklassige Möglichkeiten, insbesondere in der ersten Halbzeit, ungenutzt ließen, reichte dem Gast eine allerdings umstrittene Aktion kurz vor dem Ende zum Siegtreffer.

Die Mannschaften lieferten sich eine überwiegend ausgeglichene Begegnung, die aufgrund des Verlaufes keinen Gewinner verdient hatte. Ein Remis wäre gerechter gewesen, darüber waren sich am Ende beide Trainer einig. Im ersten Durchgang verzeichneten die Platzherren zwei klare Möglichkeiten durch Jeremy Schmidt, der jeweils allein auf den Gästekeeper zusteuerte, diesen aber nicht überwinden konnte. Auf der anderen Seite hatte die SpVgg einen Lattenkracher, den zurückspringenden Ball setzte Johannes Zeitler weit über das Gehäuse. Im zweiten Abschnitt spielte sich das Geschehen weitgehend im Mittelfeld ab, es gab sehr viele Zweikämpfe, aber wenig spielerische Linie. Torchancen waren in dieser Phase Mangelware. Es fehlte bei den Schwarzenfeldern die nötige Konzentration, um gelungene Angriffszüge zu starten.

Vohenstrauß war seinerseits ebenfalls mit der Punkteteilung zufrieden. Fünf Minuten vor dem Ende fiel dann doch noch eine Entscheidung zugunsten des Gastes. Nach einem Eckball und einer unübersichtlichen Situation im heimischen Strafraum blockierte Johannes Zeitler den Ball mit dem Körper. Als der von den Gastgebern erhoffte Pfiff des Unparteiischen ausblieb, reagierte der Vohenstraußer Angreifer blitzschnell und beförderte das Leder zum 0:1 über die Linie. Alle Proteste halfen nichts, das Tor galt. In den verbleibenden Minuten setzte der 1. FC Schwarzenfeld alles auf eine Karte, entblößte seine Abwehr, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.
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