Warten auf die Umgehung

Eine übersichtliche Straße führt vom Königsteiner Ortsausgang in Richtung Sportplatz. Daher ist es gesetzlich nicht möglich, für sie eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu erlassen. Bild: wku

Behördenvertreter, Polizei und andere Fachleute nehmen regelmäßig die Situation auf den Straßen unter die Lupe. Ein Thema in Königstein ist dabei ein Tempolimit zwischen dem Ort und dem außerhalb liegenden Sportgelände.

Ein Bericht aus der Verkehrsschau stand auf der Tagesordnung des Marktrats. Sie hatte die einzelnen Straßenbereiche in Königstein und den Gemeindeteilen befahren sowie die aktuelle Situation begutachtet. Die Vorfahrtsregelung "rechts vor links" hat sich im Bereich Obermühlstraße, Thorsteinstraße und Breitensteinweg bewährt, lautete ein Befund.

Schwierig gestaltet sich die Sicherheitslage auf der Straße von Königstein zum Sportgelände. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung aus Richtung Königstein kommt aus der Sicht der Expertenrunde nicht infrage, da es sich um eine übersichtliche Strecke handelt. Die Verkehrsführung - insbesondere für die Radfahrer und Fußgänger - könne derzeit nur vorübergehend geregelt werden, da die Planungen für eine Umgehungsstraße abgewartet werden müssen.

Freies Wlan forderten die Freien Wähler für Königstein. Es soll an öffentlichen Plätzen wie zum Beispiel Rathaus, Naturbad und Marktplatz angeboten werden. Bürgermeister Hans Koch sah allerdings noch Gesprächs- und Informationsbedarf. Es müssten weitere Angebote eingeholt werden. Ende 2015 oder Anfang 2016 sollte das Wlan dann im Gemeindegebiet zur Verfügung stehen.

Außerdem stellten die Freien Wähler einen Antrag, Hundetoiletten in der Marktgemeinde aufzustellen. Damit soll vermieden werden, dass Frauchen oder Herrchen die Häufchen ihrer Vierbeiner in öffentlichen Abfallbehältern entsorgen. "Mit den Hundetoiletten soll eine Möglichkeit geschaffen werden, mit der die Besitzer den eingetüteten Kot entsorgen können, ohne ihn stundenlang mit sich herumtragen zu müssen", sagte Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pscherer. An vier oder fünf Plätzen sollten die Entsorgungsstationen aufgestellt werden.

Herbert Schertl gab zu bedenken, dass dann auch in Orten wie Pruihausen und Kürmreuth derartige Hundetoiletten errichtet werden müssten. Es würden laufende Kosten für die Entleerung anfallen. Gefallen fand der Gedanke, eine Hundetoilette von der Gemeinde Edelsfeld auszuleihen und zu testen, ob das Angebot in Königstein angenommen wird.

Bürgermeister Hans Koch schlug vor, dass der Marktrat grundsätzlich der Aufstellung der Hundetoiletten zustimmen sollte. Jedoch sei es sinnvoll, weitere Angebote einzuholen. Die Auftragsvergabe wird nach ihrer Sichtung erfolgen.

Die Bündelausschreibungen für den kommunalen Strom ersparen der Marktgemeinde viel Geld. Die derzeitigen Stromlieferverträge laufen bis Ende 2016. Schon jetzt beschloss der Marktrat, für die Jahre 2017 bis 2019 Strom weiter in einem Verbund einzukaufen, den die Firma Kubus organisiert.
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