Was kommt nach der Schule?

Johannes Beierl (Zweiter von rechts), Ausbildungsleiter der Firma Rogers (ehemals Curamik) stellte den Wirtschaftsschülern die Ausbildungsmöglichkeiten für Mechatroniker, Oberflächenbeschichter, Werkstoffprüfer und Industriekaufleute vor. Bild: rn

Der Schulabschluss scheint weit. Aber weil man an die Berufswahl nicht früh genug denken kann, organisierte die Eschenbacher Wirtschaftsschule ein Seminar zur Berufswahl für ihre Schüler.

Eine Entscheidungshilfe für den zukünftigen beruflichen Lebensweg bot die Wirtschaftsschule den angehenden Absolventen. Referenten aus Wirtschaft, Industrie, Gesundheitswesen, Verwaltung und weiterführenden Schulen informierten zwei Tage über die Ausbildungsmöglichkeiten.

Mit der Bundesanstalt für Arbeit hatte die Schule 24 Ansprechpartner ins Haus geladen. In den jeweils 45-minütigen Gesprächsrunden gaben die Referenten den Jugendlichen Gelegenheit, Näheres über ihre Wunschberufe zu erfahren und sich einen Überblick über das Ausbildungsangebot und die jeweiligen Lehrinhalte zu verschaffen.

Dazu gehörten kaufmännische Berufe in Industrie, Einzel- und Großhandel. Vorgestellt wurden zudem Berufsgruppen wie Bundeswehr, Polizei, Banken, Krankenkassen, Fachlehrer oder Fachangestellte. Berufliche Lebensziele wie Heilerziehungspfleger, Fremdsprachenkorrespondent, Physiotherapeut, operationstechnischer Assistent, Mediengestalter oder Mechatroniker wurden ebenfalls vorgestellt. Die Schüler notierten eifrig mit, was sie zu den Berufen erfuhren.

Das Seminar eröffneten Bereichsdirektor Helmut Graf von den Vereinigten Sparkassen, Daniela von Szczepanski von der Deutschen Telekom, Oberstudienrat Josef Podolsky von der Europa-Berufsschule Weiden und Einstellungsberater Stefan Kunz von der Bundespolizei-Akademie Nürnberg.

Große Auswahl bei Berufen

Rechtsanwältin Jutta Carrington-Conerly aus Grafenwöhr, Horst Lindner, Ausbildungsleiter Metall im überbetrieblichen Bildungszentrum Ostbayern in Weiherhammer, Schulleiter Dr. Konrad Habryka von der Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten in Kulmbach und Einstellungsberater Ulrich Glaser von der Polizeiinspektion Weiden sprachen am Dienstag über ihre Arbeit. Für Dienstabend hatte die Schule die Eltern zu einem Informationsabend geladen. Beratungslehrer Jürgen Koller und Berufsberater Karl Brenner von der Agentur für Arbeit in Weiden sprachen über die schulischen und beruflichen Möglichkeiten nach dem Abschluss an der Wirtschaftsschule.
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