Was vesteht man unter Brauchtum?

Wissenschaftlich gesehen gibt es verschiedene Formen des Brauchtums: Feuerbrauchtum, Heischebräuche, nationales oder religiöses Brauchtum, Bräuche im Lebenslauf sowie der Berufe und Stände und Bräuche im Jahreslauf.

Bräuche sind zunächst einmal nüchtern betrachtet eine innerhalb einer festen sozialen Gemeinschaft erwachsene Gewohnheit, die man im neueren Sprachgebrauch auch als Tradition bezeichnet kann. Und Bräuche brauchen Kontinuität und müssen einen Sinn machen. Martha Pruy brachte es auf den Punkt: Brauchtum ist das, was man in einem Ort oder Lebenslauf braucht.

Brauchtum als Kontinuum wird heute mehr als Tradition verstanden - was wohl auch das Gleiche meint, wie Josef Popp wertete. Das Jahr hindurch lebt und erlebt man in einer Gemeinde viel persönliches Brauchtum. Und dies nicht nur in Schmidmühlen, sondern auch in fast allen Ortsteilen. Das Leben in der Oberpfalz ist über weite Strecken noch immer sehr mit dem christlichen, in Schmidmühlen insbesondere katholischen Glauben verbunden. (pop)
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