Wasser bis zum Hals

Rückschlag für Sorghof mit der Pleite in Plößberg, Rückschlag für die Reserve des FC Amberg mit der Schlappe in Pirkensee: Beide stehen in der Bezirksliga Nord hinten drin. Jetzt steht in Runde eins des Doppelspieltages das direkte Duell an.

Nach dem 1:5-Debakel in Plößberg ist für den SV Sorghof die Luft im Abstiegskampf wieder sehr dünn geworden. Das nun anstehende Heimspiel am Donnerstag, 30. April (18.30 Uhr), gegen den Mitkonkurrenten FC Amberg II hat für beide Teams höchsten Stellenwert. Nur der Sieger dieser Schlüsselpartie darf dann wieder ein wenig durchschnaufen. Ein Remis würde keinem wirklich weiterhelfen.

Die zweite Garnitur des FC Amberg ist nach zwei Heimsiegen in Folge durch die überraschende 0:1-Niederlage am Vorsonntag in Pirkensee-Ponholz wieder auf den Relegationsplatz abgerutscht. Umso mehr wird die Elf von Tobias Pinzenöhler alles daran setzen, um in Sorghof zu punkten. Der FCA II zeichnet sich durch enormes spielerisches Potenzial vor allem im Mittelfeld aus. Genau die Hälfte der bisher 30 Punkte holte sich die Gelb-Schwarzen auf fremden Terrain.

Dies sollte Warnung genug sein für die Gastgeber, die nach der Winterpause gerade vor eigenem Publikum nicht überzeugen konnten. Nach drei Heimniederlagen in Folge erwarten die SV-Anhänger etwas Zählbares von ihren Indianern. In den dann verbleibenden vier Restpartien muss Sorghof dreimal auswärts - ausnahmslos bei Mitkonkurrenten - antreten.

SV-Coach Thorsten Baierlein setzt darauf, dass seine Spieler den Ernst der Lage erkannt haben und zum Saisonfinale wieder an ihre starken Tugenden anknüpfen. "Nach der Niederlage in Plößberg steht uns das Wasser bis zum Hals. Jetzt gilt es, den Schalter umzulegen und mit voller Konzentration und Motivation zu Werke zu gehen." Baierlein fordert hundertprozentige Einstellung und Leidenschaft von seinen Mannen ein.

Diese Marschroute gilt natürlich ebenso für das Auswärtsspiel am Sonntag, 3. Mai (15 Uhr), beim ATSV Pirkensee-Ponholz. Vier Punkte aus den nächsten beiden Spielen lautet die Zielsetzung. Fehlen wird dabei Carsten Steiner aufgrund der völlig überzogenen Roten Karte im letzten Spiel (Sperre). Für ihn könnte Johannes Regler in das Team zurückkehren, sofern er seine Oberschenkelzerrung auskuriert hat.
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