Wasser läuft dank Ringleitung weiter
In aller Kürze

In etwa 1,6 Meter Tiefe stießen die Arbeiter auf die Bruchstelle in der Hauptleitung. Bild: ak
Kulmain. (ak) Die große Wasserlache entlang des Gehwegs der Hauptstraße zwischen dem WS-Club und der Einmündung der Immenreuther Straße stach den Mitarbeitern des Bauhofes schon vor dem Dienstantritt ins Auge. Da keine Niederschläge zu verzeichnen waren, warf Wasserwart Tobias Schroll einen Blick auf die Daten der Fernüberwachung des Kulmainer Hochbehälters. Dort war in der Nacht auf Donnerstag der Wasserstand aufgrund eines Rohrbruchs erheblich gesunken.

Das Leck lokalisierte ein Weidenberger Unternehmen mittels eines Messwagens. Die Hauptleitung wurde im Schadensbereich abgesperrt, die Ortschaft über eine Ringleitung über den Höhen- und Kuschweg und den Leitungsverbund zur US-Siedlung versorgt. Dadurch bemerkten die betroffenen Bewohner fast nichts von dem Schaden.

Nach Rücksprache mit der Straßenmeisterei Eschenbach und dem für den Erlass einer verkehrsrechtlichen Anordnung zuständigen Landratsamt Tirschenreuth schnitten die Bauhofmitarbeiter nach Einrichten eines Verkehrsampelbetriebes die Asphaltdecke auf. Die Vertragsfirma König aus Pullenreuth stellte Fachkräfte, Bagger und Gerätschaft zur Verfügung.

Beim Ausbaggern zeigte sich ein glatter Bruch der Hauptwasserleitung in 1,6 Metern Tiefe. Diesen behoben die Arbeiter mit einer Rohrbruchschelle. Gegen 15 Uhr konnte dieser Streckenabschnitt wieder in Betrieb genommen werden und der Verkehr ungehindert fließen.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.