Wasser- und Fernwärmeversorgung in Zahlen

Die städtische Wasserversorgung geht mit einem Minus von rund 200 000 Euro aus dem Jahr 2014. Das geht aus einem Zwischenbericht hervor, den Werkleiter Walter Zurek am Dienstag dem Werkausschuss vorlegte. Grund für das Defizit sei in erster Linie der sinkende Wasserverbrauch. Für das laufende Jahr kalkulieren die Wasserversorger mit einem minimalen Verlust von rund 1370 Euro - vorausgesetzt, es können 1,75 Millionen Kubikmeter Wasser verkauft werden.

Für das Jahr 2016 sei mit einer Gebührenerhöhung zu rechnen, prognostizierte Zurek. Um wie viel genau, wird die Globalberechnung ergeben. Die Schulden der Wasserversorgung werden um knapp 850 000 Euro abgebaut und werden sich Ende des Jahres auf 11,07 Millionen Euro belaufen

Die Fernwärmeversorgung schrieb 2014 einen Gewinn von etwa 190 000 Euro. Damit liegt sie im Plan. Im laufenden Jahr wird mit einem Gewinn von etwa 230 000 Euro kalkuliert. Die Fernwärmepreise richten sich nach einem Index. Weil dieser sinkt, werden die Kosten für die Verbraucher um knapp 1,30 Prozent sinken. Für ein Einfamilienhaus mache das ungefähr 10 Euro im Jahr aus, sagte Zurek.

Die Schulden der Fernwärmeversorgung werden um knapp 500 000 Euro abgebaut und laut Plan Ende des Jahres bei 6,116 Millionen Euro liegen.
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