Wasserball-Bundesliga: U17 empfängt Hamburger TB und SG Neukölln Berlin
Doppelpack in der Thermenwelt

Louis Brunner (rechts) bei der Defensivarbeit: Die U17-Wasserballer des SV Weiden absolvieren am Wochenende zwei Heimspiele. Bild: A. Schwarzmeier
Weiden. (prg) Die Hauptrunde der U17-Wasserball-Bundesliga neigt sich langsam dem Ende zu. Der Nachwuchsmannschaft des SV Weiden bleiben nur noch vier Spiele, danach ist für sie die Saison beendet. Sie haben keine Chance mehr, die Qualifikation für die Relegationsspiele zu erreichen.

Bis jetzt verlief die Runde sehr durchwachsen für die Bundesliga-Neulinge. Es gab sehr gute Leistungen und einige unglückliche Niederlagen, aber auch Spiele, die überraschend verloren wurden wie zuletzt in Krefeld. In der Summe war es zu wenig für den Sprung in die Gruppe A. Jetzt gilt es, zumindest die Tabellenplatzierung zu verbessern. Am Samstag, 24. Januar, gastiert das Schlusslicht Hamburger TB in der Thermenwelt (Anpfiff um 18 Uhr), am Sonntag gibt Tabellenführer SG Neukölln Berlin um 11 Uhr seine Visitenkarte ab.

Die Weidener entledigten sich im Hinspiel der Aufgabe gegen Hamburg souverän, sie gewannen mit 27:8 und ließen den Hanseaten nicht den Hauch einer Chance. Dagegen wurde die Partie bei Neukölln Berlin mit viel Pech verloren. Die Max-Reger-Städter boten dem Favoriten über weite Strecken Paroli und und gingen nur knapp mit 11:13 als Verlierer aus dem Wasser.

Die Voraussetzungen vor den Rückspielen sind jedoch andere als im Dezember. Die Weidener haben nichts mehr zu verlieren und könnten entspannt an die Sache herangehen. Die Berliner müssen gewinnen, um ihre Ambitionen für die Relegation hochzuhalten.

Bereits jetzt zieht Irek Luczak ein positives Fazit bezüglich der Teilnahme an der Bundesligarunde. Die Mannschaft habe sich positiv entwickelt und weise in vielen Bereichen Fortschritte auf. "Die Trainingsleistungen sind besser als in der Zeit vor der Bundesliga und die Erfahrungen, die bei den emotionalen und schwierigen Spielen gesammelt wurden, die sind Gold wert für die Jungs. Manchmal ist eben mehr Geduld gefragt, bevor man die greifbaren Erfolge erntet", lautet die Einschätzung des Trainers.

Die Mannschaft um die Jugendnationalspieler Matthias Kreiner und Louis Brunner freut sich jedenfalls die Heimspiele. Sie will sich vor hoffentlich zahlreichen Wasserballfans gut präsentieren. Der Eintritt ist frei.
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