Wasserball der Extraklasse

Die Aufgabe kaum machbar aber der Gegner äußerst attraktiv: Die Wasserballer des SV Weiden haben im Achtelfinale des Deutschen Pokals die Wassersportfreunde Hannover zu Gast.

Weiden. (prg) Die mit Nationalspielern und internationalen Stars gespickte Mannschaft aus Hannover schrieb sich für die laufende Saison die nationale Vorherrschaft auf die Fahnen. Sowohl in der Liga (2. Platz nach einer knappen Niederlage gegen Spandau Berlin) als auch im Pokal ist noch alles möglich für die Niedersachsen. Der Weg zum Pokalfinale führt diesmal über die Oberpfalz. Am Samstag, 28. November, um 18 Uhr, gibt der selbst ernannte Titelanwärter in der Thermenwelt seine Visitenkarte ab. Alles andere als ein klarer Sieg der Niedersachsen käme einer Riesenüberraschung gleich.

Die Zeiten sind vorbei, als die Weidener mit Waspo auf Augenhöhe kämpften und den Zuschauern spannende Begegnungen boten. Aktuell ist der Besuch einer so leistungsstarken Mannschaft wie Hannover eher eine Seltenheit und kommt nur im Pokalwettbewerb vor. Die Kräfteverhältnisse sind offensichtlich. Man erwartet in Weiden keine Wunder, der Besuch der Thermenwelt wird sich für die Fans aber dennoch lohnen. Mit neun ausländischen Hochkarätern und fünf deutschen Nationalspielern werden die Zuschauer Wasserballsport auf hohem Niveau zu sehen bekommen.

Neben dem schon seit letzter Saison für die Niedersachsen spielende Predrag Jokic wird wohl auch sein Nationalteamkollege Alexander Radovic in Weiden zu sehen sein. Beide verfügen über Olympia-Erfahrung und haben mit der montenegrinischen Nationalmannschaft bereits WM-Medaillen gewonnen. Auch die deutschen Nationalspieler mit beispielweise Eric Bukowski oder Roger Kong (im Tor) sind sicherlich Grund genug, sich das Spiel am Samstag anzusehen.

Die Weidener wollen die Partie vor allem für die Vorbereitung auf weitere schwere Aufgaben im Kampf gegen den Abstieg nutzen. Sie werden dafür wahrscheinlich sogar den gesamten Kader zur Verfügung haben. "Wichtig ist, dass wir ein ordentliches Spiel abliefern und uns so teuer wie möglich verkaufen. Dann können wir Waspo vielleicht ein bisschen ärgern. Das wichtigste ist aber für mich, dass wir verletzungsfrei bleiben", äußert sich Trainer Gerhard Wodarz zu der schweren Aufgabe.

Aufstellung: Srajer und Kreiner im Tor, Aigner, Brunner, Trottmann, Thomas Kick, Langmar, Neumann, Schirdewahn, Janecek, Jahn, Ryder, Ströll und Tamas.
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