Wasserballer bezwingen Leimen/Mannheim mit 11:8
Ohne Glanz zum wichtigen Sieg

Nikolaj Neumann war mit vier Treffern am 11:8-Sieg der SV-Wasserballer gegen die SG Leimen/Mannheim beteiligt. Der 18-Jährige wurde nach der Schlusssirene zum Spieler des Tages gewählt. Bild: A. Schwarzmeier
Weiden. (prg) Der 11:8-Sieg des SV Weiden im Heimspiel gegen den immer noch punktlosen Aufsteiger SGW Leimen/Mannheim war zu erwarten. Jedoch fiel er nicht so deutlich aus, wie sich viele erhofft hatten. Während die Weidener dem Gegner im Hinspiel mit 17:7 keine Chance gelassen hatten, taten sie sich am Samstag schwer. Dennoch freuten sich die Gastgeber über zwei Punkte im Hauptrundenschlussspurt.

Sollte das Vorhaben gelingen, die letzten zwei Spiele für sich zu entscheiden, wäre der wichtige fünfte Platz gesichert. Am kommenden Samstag reisen die Wodarz-Schützlinge nach Laatzen und am 28. März gastiert der SC Wedding Berlin in Weiden. Beide Gegner liegen im Moment noch hinter den Oberpfälzern in der Tabelle, was sich laut dem SV Weiden nicht ändern soll.

Vielleicht lief alles zu einfach zu Beginn der Partie in der Thermenwelt. Die ersten drei Schüsse auf das Tor der Badener landeten im Netz, was eine scheinbar komfortable 3:0-Führung bedeutete. Die Hausherren wurden zunehmend nachlässig im Spielaufbau und im Abschluss. Das erste Viertel endete mit einer knappen 4:3-Führung der Weidener, der sogar der Ausgleich im mäßigen zweiten Abschnitt folgte. Mit zwei Toren retteten die Mannen um Kapitän Andreas Jahn eine 6:4-Führung in die Halbzeit.

Im dritten Viertel sah es zunächst nach einer Vorentscheidung aus, als die Weidener 8:4 und 9:5 in Führung gingen. Der Aufsteiger spielte aber weiter mutig mit und verbuchte am Ende eine respektable Niederlage mit lediglich drei Toren Differenz. Der einzige Weidener, der eine Glanzleistung in dem eher schwächeren Bundesligaspiel brachte, war Nikolaj Neumann. Der 18-Jährige wurde nicht nur wegen seiner vier Tore völlig verdient zum Spieler des Tages gekürt, was besonders den Trainer froh stimmte: "Ich freue mich für Niko, der eine super Entwicklung hinlegt und mittlerweile eine sehr wichtige Rolle in unserem Spiel ausübt." Die nur durchschnittliche Leistung seiner Schützlinge wollte Wodarz nicht überbewerten: "Jetzt geht es nicht um einen Schönheitspreis, jetzt zählen eben nur Punkte. Wenn wir die weiteren zwei Spiele unspektakulär gewinnen, dann ist alles gut."

Alle Konzentration gilt nun der Auswärtspartie bei der Spvgg Laatzen, die überraschend bei Wedding Berlin gewann und nun ebenfalls noch Chancen auf Platz fünf hat.
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