Wasserbeschaffungsverband zeichnet verdiente Vorstandmitglieder aus - Kleinster selbstständiger ...
Beifall für Hans Maischl und Reinhold Müller

Reinhold Müller, Hermann Fischer, Wolfgang Zant, Hans-Jürgen Maischl Alfons Stingl, Rainer Ott, Oswald Weig, und Hans Maischl (von links). Bild: fsc
Gut ein Viertel der Mitglieder des "Wasserbeschaffungsverbandes Ernestgrün konnte Vorstand Alfons Stingl in der Gaststätte "Grüner Baum" in Rothmühle begrüßen. Sie standen für den ehrenamtlichen und uneigennützigen Einsatz bei einem der kleinsten selbstständigen Wasserversorger weitum zum Wohle der Einwohner in den Dörfern Ernestgrün und Rothmühle.

Im fünfjährigem Turnus wurde im November vergangenen Jahres der Vorstand gewählt und zu ersten Male zwei Wasserwarte berufen. Das offizielle Ergebnis stellte Hans-Jürgen Maischl mit dem Protokoll zur Wahl vor. Erster Vorstand bleibt weiterhin der langjährige Marktrat Alfons Stingl. Ihm zur Seite stehen Oswald Weig als 2. Vorstand, sowie Rainer Ott als Kassier und Hans-Jürgen Maischl als Schriftführer. Er hatte das Amt von seinem Vater Hans Maischl übernommen, der es und andere Funktionen im Verband seit 1973, also mehr als 40 Jahre ausgeübt hatte.

Zwei Wasserwarte

Erstmals bestimmten die Delegierten mit Hermann Fischer und Wolfgang Zant zwei Wasserwarte. Als "letzten Akt" bezeichnete Hans Maischl die Bekanntgabe des noch von ihm erstellten Kassenberichtes. Damit und der ansehnlichen Rücklage zeigten sich die Mitglieder zufrieden und gewährten einstimmige Entlastung. Die von Alfons Stingl vorgetragene Jahresrechnung wurde einhellig gebilligt. Bemerkenswert darin die Ausgaben von knapp 1000 Euro für die laufenden Wasseruntersuchungen durch ein Labor. Auch mit dem Haushalt für die Jahre 2015/16 der mit rund 17 000 Euro abschließt, zeigten sich die Mitglieder einverstanden

Im weiteren Verlauf stellte der Vorstand drei Angebote, betreffend die Sanierung des Hochbehälters vor. Nach eingehender Beratung wurde der Fa. Reber aus Großkonreuth der Zuschlag erteilt. Die Angebotssumme beläuft sich auf 11 400 Euro. Bezüglich der Finanzierung einigten sich die Delegierten auf eine einmalige Zahlung von 95 Euro für jeden der 61 Anschlussnehmer. Eine vertretbare Ausgabe, die sich im Hinblick auf den mehr als günstigen Wasserpreis innerhalb eines Jahres amortisiert habe, hieß es. Als weitere Ausgabe stellte Alfons Stingl die dringend erforderliche, gesetzlich vorgeschriebene Umzäunung des Hochbehälters in Aussicht. Einzelheiten würden demnach zur gegebenen Zeit besprochen und bekannt gegeben.

Höherer Wasserverbrauch

Im Berichtszeitraum habe die durchschnittliche Quellschüttung zwischen 0,8 und 1,2 Sekundenliter betragen. 26 mal habe Oswald Weig die Entsäuerung durchgeführt, berichtete der Vorstand. Der Wasserverbrauch im Jahr 2014 betrug 5640 Kubikmeter. Der Wasserverbrauch sei vom Februar mit 381 Kubikmeter auf 516 Kubikmeter im Oktober gestiegen. Der durchschnittliche Wasserverbrauch, betrug - nach Abzug von Wasserverlusten - 470 Kubikmeter pro Monat, der Tagesverbrauch lag bei 15,4 Kubikmeter.

Beifall der Mitglieder

Zum Schluss erfuhren die langjährigen Mitglieder des Vorstands, Hans Maischl und Reinhold Müller, unter großem Beifall Dank und Anerkennung. Reinhold Müller war 10 Jahre 2. Vorstand und Hans Maischl mehr als 40 Jahre Kassier und Schriftführer, darunter 17 Jahre für den Betrieb der Versorgungsanlage verantwortlich. (Hintergrund)
Weitere Beiträge zu den Themen: Rothmühle (37)Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.