Wasserleitungen sanieren und Rasenmäher kaufen

Der Verwaltungsrat des Kommunalbetriebes Floß (KBF) hat eine dringend erforderliche Sanierungs- und Verbesserungsmaßnahmen der Wasserleitung beschlossen. Dies berichtete Bürgermeister Günther Stich in der Gemeinderatssitzung. Einig war sich das Gremium, diese Kosten nicht auf die Gebühren umzulegen, sondern zu 100 Prozent mit Ergänzungsbeiträgen.

Eine endgültige Aussage über deren Höhe kann erst erfolgen, wenn man das Ergebnis der Ausschreibung in der Hand hat. Es zeichne sich jedoch ab, dass diese Beiträge in einem vertretbaren Rahmen bleiben. Alle drei Fraktionen sprachen von einer notwendigen Maßnahme. Während Manfred Venzl (CSU/FL) 400 000 Euro in den Raum stellte, sprach Heinz Kett (FDP/UB) von bis zu einer halben Million Euro. Einstimmig erfolgte der Beschluss zur Erhebung von Verbesserungsbeiträgen. Damit werden die Verbrauchsgebühren nicht erhöht.

Der Evangelische Kindergarten "Unterm Regenbogen" hat sich für die Rasenpflege immer den Rasenmäher der evangelischen Kirchengemeinde ausgeliehen. Dieser ist alt und reparaturanfällig. Teilweise haben Eltern schon ihren eigenen Mäher mitgebracht. Der Bürgermeister sprach sich für den Ankauf eines Rasenmähers für 1190 Euro aus, "denn für diese ehrenamtliche Tätigkeit sollte zumindest gutes Arbeitsgerät zur Verfügung stehen". Dem stimmte der Marktrat einstimmig zu.

Für den Bocklradweg liegt ein Pflegevertrag mit "Denkstatt" vor. Der monatliche Betrag liegt für jede Gemeinde bei 200 Euro. Stich schlug die Fortführung des Vertrages wie in allen beteiligten Arge-Kommunen vor. Der Pauschalbetrag bleibt gleich. Auch das genehmigte das Gremium ohne Gegenstimme.

Weiterer Sitzungspunkt war die finanzielle Unterstützung des "Fifty-Fifty-Taxis" des Kreisjugendrings. Stich stellte hierfür 100 Euro zur Diskussion. "Die 100 Euro, die wir 2014 nicht gegeben haben, sollten wir heuer draufsatteln auf 200 Euro Zuschuss", sagte CSU/FL-Sprecher Armin Betz. Das befürworteten auch Markus Staschewski von der SPD und Heinz Kett (FDP/UB), weil es den Jugendlichen von Floß auch zugute kommt.

Große Zustimmung und Anerkennung erntete Eleonore Dreßler. Sie bot an, sich als Mitglied des Marktgemeinderates als Ansprechperson für Asylbewerber einen Tag in der Woche im Rathaus ähnlich wie der Seniorenbeauftragte zur Verfügung zu stellen. (fz)
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