Wechselvolle Kirchen-Geschichte
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Sulzbach-Rosenberg. (ge) 40 Jahre lang diente die St.-Hedwigs-Kirche ausschließlich den Zwecken des Salesianerinnen-Klosters. Nachdem bei der Säkularisation 1804 das Kloster aufgehoben wurde, war das Schicksal der Kirche ungewiss. Dem damaligen Sulzbacher Dekan Johann Georg Siegert ist es zu verdanken, dass die zum Verkauf ausgeschriebene Kirche nach langen Verhandlungen durch persönliches Dekret des Königs Max Joseph I. unentgeltlich auf die katholische Pfarrgemeinde überging.

Seitdem dient sie als Nebenkirche und wurde bis zur Auflösung des Simultaneums (1958) vor allem dann benützt, wenn die Stadtpfarrkirche den Katholiken nicht zur Verfügung stand. Sie war auch Garnisonskirche.

Im 19. Jahrhundert wurde die Ausstattung durch die Gemälde des Nepomuk-Zyklus (Nordwand) und die Bilder an der Südseite ergänzt. Das große Kreuz an der Nordwand stammt aus der Pfarrkirche. Die Kirche erfuhr die erste Renovierung 1910 unter Dekan Kutschenreiter, die zweite Innenrenovierung kam unter Stadtpfarrer Georg Dobmeier (1982/83). Vorher gab es in den 70er Jahren die Außenrenovierung unter Dekan Josef Zimmerer. Seit 1983 besitzt die Kirche eine Reliquie der Hl. Hedwig.

Im Blickpunkt Todesfall: Bahn steht still

Sulzbach-Rosenberg. (ll) Ein Todesfall auf den Bahngleisen in der Nähe der Schwedenmühle, etwa 100 Meter hinter der Komet-Brücke, hat am Dienstag zwischen 17.30 Uhr und 20.09 Uhr den Bahnverkehr in Sulzbach-Rosenberg vollständig zum Erliegen gebracht. Der Notfallmanager der Bahn veranlasste einen Schienenersatzverkehr mit Bussen. Im Einsatz waren vor Ort ein Notarzt und Rettungskräfte sowie die Feuerwehren Rosenberg und Sulzbach-Rosenberg. Die Kriminalpolizei Amberg ermittelt.

Kurz notiert Schulbeginn an der Pestalozzi-Schule

Sulzbach-Rosenberg. (ge) Der Unterricht beginnt an der Pestalozzi-Schule für Schüler der 2. bis 4. Klassen am Dienstag, 15. September. Die Kinder finden sich um 8 Uhr in ihren Klassenzimmern ein. Die Busse verkehren wie 2014/15. Der Unterricht endet um 11.20 Uhr. Bereits am ersten Schultag können angemeldete Kinder zur Mittags- und Nachmittagsbetreuung kommen.

Die Abc-Schützen werden mit ihren Eltern am Dienstag um 8.15 Uhr in der Eingangshalle oder dem Pausenhof begrüßt. Anschließend führen die Klassenlehrer die Kinder in das Schulleben ein. Während dieser Zeit bietet der Elternbeirat in der Eingangshalle für Eltern Kaffee und Brezen an.

Um 10.30 Uhr sind die Gottesdienste für Kinder und Eltern der 1. Klassen in der Stadtpfarrkirche St. Marien beziehungsweise der Christuskirche. Der erste Schultag endet damit. Erster Elternabend ist am Donnerstag, 17. September um 19 Uhr für alle ersten Klassen in ihren Zimmern. Die Klassenfotos werden am Freitag gemacht. Schon ab diesem Donnerstag hängen die Klasseneinteilungen am Haupteingang.
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