Weg frei für Datenautobahn

In der Gemeinde Etzelwang wird der Breitbandanschluss für schnelles Internet bald Wirklichkeit. Das Interesse daran ist riesig, wie eine Informationsveranstaltung zeigte.

Um die Bevölkerung zu informieren, hatte die Firma Amplus ins Gasthaus Peterhof eingeladen. Im überwältigenden Andrang sah Bürgermeister Roman Berr den Wunsch vieler Bürger nach schnellem Internet. Die ersten Schritte der Gemeinde wurden laut Berr 2013 unternommen, 15 Tage nach Bekanntgabe des Breitbandförderprogramms. Der Gemeinderat habe nicht gezögert, dem Wunsch der Bevölkerung nachzukommen und ein Kumulationsgebiet für die Antragsstellung festzulegen.

Mit dieser ersten Eingabe sollten Etzelwang, das Lehental und Kirchenreinbach, also die Ortsteile mit den meisten Betrieben, berücksichtigt werden. Der bürokratische Aufwand für den Antrag war laut Berr enorm. In Zusammenarbeit mit der Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen ging es aber schnell voran, so dass im Juni 2014 die Ausschreibung folgte. Etzelwang war die erste Gemeinde im Landkreis und eine der schnellsten in Bayern, die einen Förderantrag einreichten.

Im Oktober schloss die Kommune mit der Firma Amplus den Kooperationsvertrag zur Einrichtung dieser modernen Kommunikationsmöglichkeit. Berr zeigte sich erleichtert, dass von den zu erwartenden Ausbaukosten der Freistaat 90 Prozent beiträgt, so dass die Gemeinde nur rund 42 000 Euro Eigenleistung beisteuern muss. "Da die Firma der Gemeinde ein sehr preiswertes Angebot unterbreitete, trägt sich der Gemeinderat mit dem Gedanken, einen zweiten Förderantrag für die Außenorte zu stellen, um auch dort diese Technik anbieten zu können", stellte Berr fest.

Für Interessenten in und um Kirchenreinbach wird diese Infoveranstaltung am Donnerstag, 12. März, im Gasthaus Dorn wiederholt.
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