Wegweiser für SV Mitterteich

Der SV Mitterteich tritt am Sonntag beim SC Ettmannsdorf an. Das Bild zeigt Frantisek Nedbaly (rechts) und Jakub Ryba (links) beim jüngsten 1:0-Erfolg gegen den TSV Bad Abbach. Bild: Gebert

Ohne dem SV Etzenricht, Tabellenführer der Landesliga Mitte, nahe treten zu wollen: Die interessantere Partie bestreiten am 12. Spieltag der SC Ettmannsdorf (10./15 Punkte) und der SV Mitterteich (14./12). Beide Kontrahenten stehen vor einer richtungsweisenden Begegnung.

Weiden. (kap) Seit sechs Runden ist der SV Etzenricht (1./26) ungeschlagen und führt die Tabelle der Landesliga Mitte mit drei Punkten Vorsprung an. "Das ist eine tolle Momentaufnahme, die wir natürlich genießen, mehr aber auch nicht", bleibt SV-Trainer Michael Rösch auf dem Teppich. "Unser Ziel ist weiterhin, so schnell wie möglich die 40 Punkte zu erreichen. Danach schauen wir weiter." Die Gründe für den momentanen Erfolg sieht Rösch im Charakter der Mannschaft. "Alle passen zusammen und haben einfach Lust auf Fußball." In der momentanen Verfassung der Heimelf wird sich wohl auch die SpVgg Lam (15./11) die Zähne an ihr ausbeißen, zumal deren Auswärtsbilanz nicht gerade furchteinflößend wirkt. In fünf Begegnungen feierten die Gäste nur einen Sieg, verließen vier Mal geschlagen den Platz.

Richtungsweisende Partie

Ganz andere Sorgen plagen den SC Ettmannsdorf und den SV Mitterteich. Beide haben alle Hände voll zu tun, sich von den gefährdeten Rängen fernzuhalten. Mit den jüngsten Siegen ist ihnen das nur teilweise gelungen. Die Gäste belegen weiterhin einen Relegationsplatz und stehen weitaus mehr unter Druck. Trotz des wichtigen 4:2-Sieges in Lam beträgt der Vorsprung des Sportclubs auf die Relegationsplätze nur drei Zähler. Es steht also für beide Teams eine richtungsweisende Partie auf dem Programm. Eine Punkteteilung hilft keinem entscheidend weiter.

Ein Remis kann sich auch die DJK Ammerthal (2./23) nicht erlauben, wenn sie dem Tabellenführer auf den Fersen bleiben will. Zwei 6:0-Siege in Folge landete der Bayernliga-Absteiger und stellt mit 33 geschossenen Toren das offensivstärkste Team der Liga. Dem wackeren Aufsteiger FC Sturm Hauzenberg (9./15) dürfte die Angriffslust nicht entgangen sein und er bereitet sich dementsprechend darauf vor. Um die dritte Auswärtsniederlage jedoch kommen die Niederbayern wohl kaum herum.

Aufstiegseuphorie ist weg

Von der Aufstiegseuphorie ist bei der DJK Gebenbach (11./15) so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Seit sechs Runden, je drei Niederlagen und Remis, wartet die Truppe von Trainer Markus Kipry auf einen Sieg. Aber auch Gastgeber TSV Bad Abbach 12./14) befindet sich nach drei Niederlagen in Folge offensichtlich in einer Krise. Logisch, dass beide ihre Durststrecke am Wochenende beenden wollen. Es wird kräftig zur Sache gehen, denn nur der Sieger hält Anschluss an die gesicherten Ränge der Landesliga Mitte.
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