Wehr auch bei Brand und Hilfeleistungen im Einsatz
Nicht nur Katze vom Baum geholt

Hervorragende Arbeit bescheinigte in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Pilgramsreuth-Langentheilen im Gasthof Dragoner in Höll Kommandant Mario König den Aktiven. Die 49 Mitglieder hatten sechs Einsätze zu bestreiten: einen Brand, eine Sicherheitswache und vier technische Hilfeleistungen. Fünf Jugendliche wechselten altersbedingt in die aktive Wehr.

Daneben absolvierten die Brandschützer 4 theoretische und 13 praktische Übungen. Durch die Baumaßnahme am Gerätehaus sei das Ablegen von Leistungsabzeichen etwas vernachlässigt worden. Dies soll aber nach der Einweihung des Anbaus nachgeholt werden.

Ersatz schon beantragt

Der Dank des Kommandanten galt Ludwig Übelmesser für die Sirenenrückmeldungen. In seinen Dank schloss er seinen Stellvertreter Bernhard Schultes, Ehrenkommandant Hans Sticht, die Jugendwarte Christoph Heinl und Johannes Sticht mit ein. Ebenso dankte er Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Peter Prechtl sowie Bürgermeister Hubert Kraus für die Unterstützung. Mario König erinnerte das Gemeindeoberhaupt daran, dass das Tragkraftspritzenfahrzeug der Wehr 24 Jahre alt sei und bereits eine Ersatzbeschaffung beantragt wurde.

Seit 55 Jahren dabei

Die Kommandanten Mario König und Bernhard Schultes überreichten Erwin Heinl und Erich Übelmesser für 55 Jahre Vereinszugehörigkeit Urkunden sowie Kassenwart Heribert Miedl für 21 Jahre im Amt und "Häusl-Wirt" Ludwig Übelmesser ein Präsent. Ein Ärmelabzeichen für 30 Jahre aktive Dienstzeit erhielt Karl Bayer, für zehn Jahre Bianca Franz.

Ebenso beförderten sie die Feuerwehrmitglieder Barbara Hagn, Melanie Keck, Christoph Kellner, Tobias Schlicht und Matthias Sticht zu Feuerwehrfrauen und -männern. Auch sie erhielten ein Ärmelabzeichen. Der Dank der Kommandanten galt Josef Übelmesser für die Fahrzeugpflege. Von drei Neuzugängen sprach Jugendwart Johannes Sticht. Damit zähle die Gruppe nun 13 Jugendliche. Diese habe an den Übungen der Aktiven teilgenommen. Zudem besuchten sie die 24-Stunden-Übung in Neusorg. Dabei galt es, eine Wohnungstür für den Rettungsdienst zu öffnen, einen Brandmeldeanlagenalarm abzuwickeln und eine Katze von einem Baum zu holen.

Der Nachwuchs hatte auch einen Scheunenbrand zu bekämpfen. Bei der Abschlussübung ging es darum, vermisste Personen aus dem Pfarrheim zu retten und den "Brand" zu bekämpfen. Der Nachwuchs nahm mit sieben Jugendlichen mit Erfolg am Jugendwissenstest in Trevesen teil.

Weiter unterstützte er die Aktiven beim Johannisfeuer sowie beim Herbstfest und half aus, wo Arbeiten anstanden. Nicht zu kurz kommen soll auch in diesem Jahr der gesellige Teil. Jugendwart Johannes Sticht dankte seinem Stellvertreter und den Kommandanten für die gute Zusammenarbeit. (Kurz notiert)
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