Wehr mit wertvollem Wissen

Manuela Schmeidl (Dritte von links) und Rita Zitzmann verstärken die Feuerwehr Miesbrunn. Darüber freuten sich Kommandant Tobias Wittmann, Vorsitzender Michael Puff (von links), Bürgermeister Rainer Rewitzer und Jugendwart Sandro Gössl (von rechts). Bild: bey

Die Übernahme und Segnung der Pumpe "Fox III" waren in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Miesbrunn die Hauptthemen. In der Sitzung brach zudem Bürgermeister Reiner Rewitzer eine Lanze für die kleineren Ortsteilwehren.

Vorsitzender Michael Puff war bei dem Treffen am Samstagabend im Gasthaus Völkl noch immer begeistert, zufrieden und vor allem auch sehr dankbar über die Unterstützungen durch die Stadt Pleystein und den Freistaat für die neue Pumpe. Rewitzer sprach von einer richtigen Anschaffung, weil das Gerät die Bedeutung der Wehr als Erstangriffsgruppe bei einem Einsatz unterstreiche.

27 Mitglieder, insgesamt zählt der Miesbrunner Verein 101 Mitglieder, waren zur Sitzung gekommen. Puff gab den Tätigkeitsbericht ab, aus dem vor allem die Beteiligung im gesellschaftlichen Bereich zu ersehen war. So wurden Veranstaltungen anderer Wehren und Vereine, nicht nur im Gebiet der Großgemeinde besucht, an Mitglieder bei deren runden Geburtstagen gedacht und auch bei kirchlichen Festen die Fahne der Wehr empor gehalten. Als neue Mitglieder nahmen die Verantwortlichen Rita Zitzmann und Manuela Schmeidl auf.

Kommandant Tobias Wittmann berichtete über sechs Alarmierungen. Diese beschränkten sich ausschließlich auf technische Hilfeleistungen wie der Beseitigung einer Ölspur, der Rettung einer verletzten Person, der Beseitigung von Bäumen oder zur Verkehrsregelung und Unterstützung anderer Einsatzkräfte bei einem Unfall. Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft wurden die Rettungskräfte zu sieben Monatsübungen und zu einer großen Einsatzübung nach Ödhäuser gerufen.

Kassier Herbert Zitzmann berichtete über die finanzielle Lage, die trotz des Beitrags zur Anschaffung der Pumpe noch immer recht gut ist. Rewitzer attestierte der Feuerwehr "gelebten Gemeinschaftssinn". Sie setzte auch immer wieder ein Zeichen des Zusammenhalts in diesem Ortsteil. Das Stadtoberhaupt bekräftigte nochmals die Notwendigkeit des Pumpenkaufs. "Diese Pumpe gehört zu einer Ortsfeuerwehr in dieser Größe."

Gute Ortskenntnisse

Mit deutlichen Worten gab Rewitzer den Ortsteilwehren in ihrer Gesamtheit die Berechtigung am Fortbestand. Sie kennen die Örtlichkeiten am Besten, wissen wo Hydranten stehen und wo Gas- oder Öltanks aufgestellt sind und können deshalb später hinzukommende Wehren bei einem Einsatz mit Rat unterstützen. Diese Meinung vertreten auch Landrat Andreas Meier und die Feuerwehrführung im Landkreis.
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