Wehr ohne Nachwuchssorgen

Die Aktiven der Feuerwehr zeichnen sich sowohl durch ihre Einsatz- als auch durch ihre Lernbereitschaft aus. Daher gab es in der Jahreshauptversammlung Ehrungen für bestandene Prüfungen, aber auch für Treue zu den Floriansjüngern. Bild: is

Bei der Feuerwehr in Pressath ist alles bestens, auch was die Treue und die Bereitschaft der Mitglieder zur Weiterbildung betrifft. Die Rechenschaftsberichte der Führungskräfte waren geprägt von einer positiven Stimmung, die für die Zukunft hoffen lässt.

Pressath. (is) Kommandant Andreas Kneidl war stolz auf die 57 Aktiven, die sich in sechs weibliche und 51 männliche Dienstleistende aufteilen. 34 Übungen und Unterrichte festigten das theoretische und praktische Wissen. Insgesamt investierten die Brandschützer hierfür 810 Dienststunden. Dazu kamen im Vorjahr noch 2222 Stunden bei den fast 100 Einsätzen.

Kneidl zählte 14 Brandeinsätze, 56 technische Hilfeleistungen, zwei Sicherheitswachen, 12 sonstige Tätigkeiten (Verkehrsabsicherungen bei kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen) und 14 Fehlalarmierungen. Der Kommandant nannte in diesem Zusammenhang das Feuer in einer Montagehalle der Firma Dahms, den Einsatz im Seniorenheim in Grafenwöhr, den Brand eines Motorrades und Freiflächenbrände im Stadtgericht. Bei den technischen Hilfeleistungen ging er vor allem auf die Beseitigung von Ölspuren, die Rettung von drei eingeklemmten Personen und Wohnungstüröffnungen ein. Außerdem waren diverse Unwettereinsätze zu verzeichnen.

Erfolgreiche Werbung

Sehr erfolgreich arbeite das neu gegründete Jugendgremium. Diesem gehören die Jugendwarte Regina Kneidl, Alexander Haucke und Andreas Argauer, Vereinschef Rudi Deglmann, Adjutant Ralf Schupfner, die Nachwuchskräfte Michael Pfleger und Kilian Schmelcher sowie Kneidl an. Hauptausgabe sei das Heranführen von Jugendlichen an die Wehr. "Dies habe hervorragend geklappt" freute sich Kneidl, der vor allem auf den Tag der offenen Tür verwies. Dabei sei mit Infoständen und einer Geräteschau auf die Nachwuchsarbeit hingewiesen worden. Zum großen Erfolg hätten auch Aktivitäten im Internet beigetragen, wofür vor allem Michael Pfleger und Kilian Schmelcher verantwortlich seien.

Sehr gut angekommen sei auch ein "Infofenster" im ehemaligen Schuhhaus Schmucker mit den aktuellsten Mitteilungen der Wehr. Auch deswegen konnten mit Tamara Lorenz, Lucy Schwindel, Severin Schmelcher, Andreas Lukas, Stefan Heining, Daniel Rupprecht, Florian Schmucker und Jonas Gerhardt acht Jugendliche neu in die Wehr aufgenommen werden. Dazu kamen mit Markus Kneidl und Christopher Dörner zwei "gestandene Mannsbilder", die ebenfalls neu im Team sind.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.