Wehr simuliert mit Rauchhaus Wohnungsbrand
Feuer unterm Dach

Die beiden Betreuerinnen Margit Schupfner (links) und Irene Nickl (rechts) von der Kötzersdorfer Kinderfeuerwehr hatten für die Vorführung des Rauchhauses Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther eingeladen. Bild: jzk
Kötzersdorf. (jzk) "Bei einem Wohngebäudebrand verbreitet sich der Rauch sehr schnell im ganzen Haus" warnte Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther bei der Schulung der Kinderfeuerwehr Kötzersdorf. Um den neun Buben und fünf Mädchen die Gefahr vor Augen zu führen, hatte er zur Brandschutzerziehung im Feuerwehrhaus ein Rauchhaus mitgebracht.

Dabei sahen die Kinder genau, wie der gefährliche Brandrauch in Windeseile in alle Räume eindringt. "Den Hausbewohnern bleiben nur wenig Minuten, um sich in Sicherheit zu bringen", betonte Braunreuther. Wer im Schlaf überrascht werde, habe keine Chance. Das giftige Kohlendioxid werde man schnell bewusstlos und ersticke in kurzer Zeit. "Deshalb sind Rauchmelder im Haus so wichtig", schärfte der Kreisbrandinspektor den Kindern ein. Mindestens in jedem Flur sollte einer angebracht sein. Sind mehrere Geräte im Haus installiert, sollten sie miteinander vernetzt sein. Genau erklärte der Kreisbrandinspektor ihre Funktions- und Wirkungsweise.

Im Brandfall verwies er auch auf die Notrufnummer 112, die für alle europäischen Staaten gilt. Jedes Kind erhielt von Braunreuther die kostenlose Broschüre "Was tun, wenn es brennt?". Irene Nickl dankte ihm mit einem Geschenk.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.