Wehr unermüdlich aufgebaut

Vorsitzender Richard Winter (Mitte) erhielt von Kreisbrandrat Fredi Weiß (rechts) das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber. Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl, Kreisbrandinspektor Peter Deiml (von links) sowie Landrat Richard Reisinger (Zweiter von rechts) gratulierten. Bild: gru

Ehre, wem Ehre gebührt. Deshalb stand zum Auftakt der 125-Jahr-Feier der Steinlinger Feuerwehr ein Kommersabend auf dem Programm.

Steinling. (gru) Das Jubiläumsfest 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Steinling wurde damit eingeleitet. Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre und Ehrungen bestimmten den Verlauf. Vorsitzender Richard Winter hatte die Aufgabe übernommen, die Geschichte der Wehr nachzuzeichnen. Die Gründung datiert auf 20. Mai 1890. Seither stehe die Ausbildung ehrenamtlichen Lösch- und Hilfskräfte sowie Beschaffung der dazu nötigen Ausrüstung im Vordergrund, betonte er.

Noch die Bezeichnung "Löschmaschine", so Winter, habe die 1890 gekaufte Spritze getragen. Schon 1904 sei in ein größeres, vierrädriges Modell investiert worden. Mit dem Wasserleitungsbau im Ort habe sich 1948 die Löschwasserversorgung gravierend verbessert.

Stetig ausgebaut

Bei einem Feuer 1962 habe es jedoch Probleme gegeben, so dass mit einem zusätzlichen Löschwasserbehälter Vorsorge betrieben worden sei. Danach wurde ein neues Gerätehaus gebaut und 1976 vergrößert. Das erste Feuerwehrauto rollte 1964 an. Nach sieben Jahren wurde es ersetzt.

1989 sollte das Gerätehaus erweitert werden, doch hohe Genehmigungshürden und nötige enorme Eigenleistungen zogen die Fertigstellung bis 1998 hin. Parallel wurde ein neues Feuerwehrauto angeschafft. Ab 1964 wurden erste Meilensteine in der Ausbildung mit Leistungsabzeichen für zwei Trupps in Bronze gesetzt. 1980 gab es erstmals die Kategorie Gold-Rot.

Nachdem eine Jugendgruppe gegründet worden war, kamen 1981 bei den Leistungsabzeichen die bayerische Jugendspange und danach die Deutsche Jugendspange hinzu. Natürlich gab es in all den Jahren auch das Vereinsleben mit Gartenfesten, Kirwan und Jubiläumsfeiern. Gleich viert Tage lang wurde beispielsweise 1980 gefeiert, als die mit großer Unterstützung von Fritz Hiltl und dessen Frau angeschaffte neue Fahne geweiht wurde.

Spürbarer Zusammenhalt

Ehrenschirmherr Landrat Richard Reisinger verwies in einem Grußwort auf einen "spürbaren Zusammenhalt in der Wehr", während Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl als Schirmherr aus alten Chroniken zitierte.

Eine Übersicht über die Ehrungen ist auf Seite 28 in unserer heutigen Ausgabe zu finden.
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