Wehr verliert neun Kameraden - 150-Jähriges im Blick
So oft wie nie am Grab

Kemnath. (stg) Zum Letzten Mal legte Günter Filbinger seinen Bericht als Vorsitzender der Feuerwehr Kemnath in der Jahreshauptversammlung vor. Doch nicht alles, was sich im vergangenen Jahr auf Vereinsebene ereignet hat, bereitete ihm Freude.

Insgesamt habe man 2014 von neun Floriansjüngern Abschied nehmen müssen. "Mir persönlich ist kein Vereinsjahr bekannt, in dem wir so viele Mitglieder zu Grabe tragen mussten", erklärte Filbinger. Nichtsdestotrotz konnten auch zwölf Mitglieder für 40-, 50- und 60-jährige Treue geehrt werden.

Der scheidende Vorsitzende berichtete von vier Verwaltungsratssitzungen. Besucht worden seien Ausschusssitzungen sowie die Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes. Vertreten war die Wehr bei zahlreichen städtischen und kirchlichen Veranstaltungen - vom Aufstellen des Maibaums auf dem Stadtplatz zum mittlerweile 19. Mal bis hin zum Ordnungsdienst bei der Fronleichnam-Prozession. Ebenso seien zahlreiche Vereinsfeste benachbarter Wehren gesucht worden. Eine Abordnung sei zur Partnerwehr nach Nepomuk gereist. Mit dem alten TLF beteiligten sich die Brandschützer an Oldtimertreffen in Michelfeld, Erbendorf, Waldsassen und Kemnath. Das Gartenfest bezeichnete der Redner als einen Erfolg.

Filbinger dankte allen Spendern, die die Arbeit der Wehr mit Geld und Sachspenden unterstützt hatten. Neu gestaltet habe die Wehr im Sommer die Inneneinrichtung der Florianstube, die nicht mehr zeitgemäß gewesen sei. Entstanden sei ein moderner Multifunktionsraum mit neuester Technik. Einen Blick ins Jahr 2016 warf Filbinger auch schon - dann steht das Jubiläum zum 150-jährigen Bestehen an. "Ich bitte euch alle, tatkräftig mitzuhelfen, damit das geplante Fest ein Erfolg wird."
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