Wehr zieht's an die Spree

Berlin und den Bundestag näher kennenlernen, das bot die Feuerwehr ihren Mitgliedern. Abgeordneter Albert Rupprecht (vorne, Mitte) hieß die Oberpfälzer in der Hauptstadt und im Reichstag willkommen. Nach der hohen Politik stürzten sich die Brandschützer ins Großstadtleben. Bild: hfz

Berlin ist eine Reise wert: Das dachten sich die Mitglieder der Feuerwehr und rückten drei Tage lang in die Bundeshauptstadt aus. "Alarmiert" hatte sie ein Oberpfälzer.

Deshalb stand auch gleich der erste Tag der von Manfred Sendlbeck geleiteten Reise ganz im Zeichen der Politik. Beim Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht bekamen die Brandschützer einen Einblick in dessen Arbeit. Rupprecht freute sich über die vielen Fragen zum Bundestag, zu seiner Funktion als Sprecher für Bildung und Forschung der CDU/CSU-Fraktion und zu seiner Arbeit als direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis Weiden.

Eine dritte Startbahn in München, das Krankenhausreformgesetz, die Überlastung der Polizei, die Mautpläne oder das aktuelle Vorgehen in der Flüchtlingspolitik waren ebenfalls Themen - die Besucher zeigten sich sehr interessiert. Eine weitere Frage bezog sich auf eines seiner Kernanliegen, freute sich Albert Rupprecht: die Aufwertung "der beruflichen Ausbildung und des deutschen Handwerks". Eine Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung müsse erreicht werden, forderte der Abgeordnete. Zu diesem Zweck seien unter anderem erneut Verbesserungen beim Meister-BAföG beschlossen worden.

Nach dem Treffen und einem anschließenden Imbiss besichtigte die Gruppe aus Eschenbach den Reichstag und den Plenarsaal. Eine Stadtrundfahrt, eine Schifffahrt auf der Spree und ein buntes Abendprogramm rundeten das Wochenende ab.
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