Weiden.
AC-Nachwuchs mit starken Ergebnissen

Der Nachwuchs des Weidener Athletenclubs hatte beim Jugend-Herbstturnier in Landshut seinen Mann zu stehen. Diese Wettkämpfe sind für die jungen Schwerathleten ein Testvergleich und für die Neuanfänger ein Einstieg. Bayernweit reisten die Teilnehmer an, um ihre Jahrgangsbesten im Fünfkampf (Gewichtheben mit Reißen und Stoßen sowie Leichtathletik mit Sprint, Wurf und Sprung) zu ermitteln.

Die Weidener, die in Bayern bei der Jugendarbeit mit führend sind, setzten mit Ida Grillmayer ein neues Talent ein. Sie zeigte, dass sie ihrer großen Schwester nacheifert. Als jüngste Teilnehmerin bot sie tolle Leistungen und saubere Hebungen. Richtig Gas gab dann Paula Grillmayer. Mit 477 Punkten setzte sie sich unangefochten auf Platz eins und gewann auch die Gesamtwertung bei den Damen. Anna Pilz machte ihre Sache gut, wobei ihre Stärke klar beim Heben liegt. Am Ende belegte sie mit 451 Punkten den 3. Platz, nur fünf Punkte hinter der Erstplatzierten.

Bei den Jungen startete im Jahrgang 2004 Martin Müller. Bei ihm ist viel Potenzial vorhanden. In seiner Gruppe gelang ihm der weiteste Wurf, doch es reichte diesmal nur zum sechste Platz. Sein Vereinskamerad Josef Dunka (Jahrgang 2002) dominierte die Konkurrenz. Er holte sich mit 440 Punkten verdient den 1. Platz. In der Gesamtgruppe der Kinder wurde er Zweiter.

Bei den erfahreneren Hebern ging der 13-jährige Tobias Schemmel an den Start. In der Leichtathletik noch Dritter, musste er jedoch später den Wettkampf krankheitsbedingt abbrechen. Sein Teamkollege Daniel Pilz machte es besser. Mit überzeugenden Leistungen kam er auf 479 Punkte, was für ihn den 3. Platz bedeutete. Gleich hinter ihm behauptete sich Marco Benkner, obwohl es für ihn der erste Wettkampf überhaupt war.

Als ältester Weidener Heber war Julian Schemmel nominiert. Im Jahrgang 2000 musste er sich gegenüber den schwereren Jungs ins Zeug legen. Trotz Bestleistung im Reißen und guten Ergebnissen in der Leichtathletik kam er über einen undankbaren 4. Platz nicht hinaus. Der 2.Platz in der Mannschaftswertung, da waren sich die Trainer Fritz Bruckner und Silvio Tröger einig, lässt für die Zukunft einiges erwarten.
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