Weiden beim Regionalliga-Absteiger SpVgg Bayern Hof
SpVgg SV mit besten Erinnerungen

Weiden. Am 11. Juli war der Auftakt für die bislang so famos verlaufende Saison für den Fußball-Bayernligisten SpVgg SV Weiden: Vor rund 1200 Zuschauern gewann die Elf von Trainer Christian Stadler im Sparda-Bank-Stadion das offizielle Eröffnungsspiel gegen die SpVgg Bayern Hof mit 1:0. Am Samstag, 25. Oktober, um 15 Uhr steht nun auf der Grünen Au in Hof das Rückspiel auf dem Programm. "Wir fahren nicht nach Oberfranken, um dort zu verlieren", sagt der Weidener Coach.

Allerdings ist ihm auch vollkommen bewusst, dass das Gastspiel beim Regionalliga-Absteiger, der vom Weidener Faruk Maloku betreut wird, kein Zuckerschlecken, geschweige denn ein Spaziergang, werden wird. Ganz im Gegenteil: "Hof muss, wenn es vorne dran bleiben will, gegen uns gewinnen. Der Druck liegt also bei den Gastgebern", schiebt Stadler der SpVgg Bayern Hof etwas die Favoritenrolle zu. Auch wenn seine Mannschaft derzeit Spitzenreiter ist und sich in guter Form befindet.

Nur allzu gerne erinnert sich der SpVgg SV-Trainer an die Hinrundenpartie, in der seiner Elf "in einem sehr engen Spiel ein sehr guter Auftakt" gelungen sei. "Es waren Kleinigkeiten, die diese Begegnung entschieden haben. Und so wird es auch am Samstag sein", prognostiziert Stadler. Den kleinen Unterschied zweier gleichwertiger Mannschaften machte damals sein Stürmer Ralph Egeter aus, der in der 60. Minute den Siegtreffer erzielt hatte.

Die Hofer, als Absteiger vor der Saison als Mitfavorit im Kampf um die Meisterschaft genannt, haben eine durchwachsene Vorrunde hingelegt, an deren Ende derzeit mit 28 Punkten der siebte Tabellenplatz steht - der Kontakt nach ganz vorne ist also weiterhin vorhanden. Für Michael Voigt, dem Sportlichen Leiter der Oberfranken, somit also "ein zufriedenstellendes Abschneiden". Zumal diese Saison von vornherein unter der Überschrift "Konsolidierungs- und Übergangssaison" stand.

Die Weidener gehen personell gut aufgestellt in die Partie in Hochfranken. "Bei uns sind bis auf Andreas Koppmann alle Mann an Bord", ließ Trainer Stadler verlauten.
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